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Artikel über Gedanken

Die Auswirkungen von Gedanken auf die Umstände
17.12.2007 - 00:15 von Headmaster


- James Allen - As a Man Thinketh -

Der Geist eines Menschen lässt sich mit einem Garten vergleichen, den man sorgfältig pflegen oder verwildern lassen kann. Je nachdem, ob er gepflegt oder vernachlässigt wird, wird er Früchte tragen. Wenn in diesem Garten keine nützlichen Früchte angepflanzt werden, werden sich nutzlose Unkräuter dahin verfliegen und nach ihrer Art gedeihen.

So wie ein Gärtner sein Grundstück pflegt, die Unkräuter jätet und die gewünschten Blumen und Früchte anpflanzt, kann auch ein Mensch seinen geistigen Garten hegen und alle falschen, nutzlosen und unreinen Gedanken ausreißen und die richtigen, nützlichen und reinen Gedanken bis zur Perfektion pflegen.

Indem der Mensch auf diese Weise vorgeht, wird er früher oder später entdecken, dass er der Meistergärtner seiner Seele ist, der Lenker seines Lebens. Außerdem wird er in sich selbst die Gesetze des Denken ausfindig machen und immer besser verstehen, wie die Kräfte der Gedanken und die Teile des Geistes sich auswirken und seinen Charakter, seine Lebensumstände und sein Schicksal formen.

Denken und Charakter sind eins und da sich der Charakter nur durch das Umfeld und die Umstände zeigen kann, werden die äußeren Lebensumstände eines Menschen immer mit seinem Inneren auf harmonische Weise verbundenen sein.

Das heißt nicht, dass die Lebensumstände eines Menschen zu einer bestimmten Zeit einen Hinweis auf seinen gesamten Charakter geben, sondern dass diese Umstände eng mit einigen seiner entscheidenden Gedankenelemente verknüpft sind; sie sind zu diesem Zeitpunkt für seine Entwicklung unentbehrlich.

Jeder Mensch ist dort, wohin er durch das Gesetz seines Wesens gebracht wurde: Seine Gedanken, aus denen er seinen Charakters geformt hat, haben ihn dorthin gebracht und in der Ausgestaltung seines Lebens hat es keine zufälligen Elemente gegeben, sondern alles ist das Ergebnis eines Gesetzes, das unfehlbar ist. Dies gilt ebenso für jene, die sich mit ihrer Umgebung „nicht im Einklang“ befinden wie für jene, die sich darin wunschlos glücklich fühlen.

Als ein progressives und sich entwickelndes Wesen ist der Mensch hier, um zu lernen, dass er wachsen kann. Und während er die geistigen Lektionen lernt, die die Lebensumstände für ihn bereit halten, machen diese Platz für neue Lebenslagen.

Der Mensch ist von den Umständen gebeutelt solange er glaubt, dass er das Geschöpf von äußeren Bedingungen ist. Doch wenn er erkennt, dass er selbst eine erschaffende Macht ist und dass er den versteckten Acker und die Samen seines Seins kontrolliert, aus denen Lebensumstände erwachsen, wird er der rechtmäßige Herr seiner selbst.

Diese Lebensumstände erwachsen aus den Gedanken, die jeder Mensch kennt, der sich in Selbstkontrolle und Selbstreinigung geübt hat, denn er hat bemerkt, dass die Abwandlung seiner Lebensumstände in genauem Verhältnis zu seiner veränderten geistigen Verfassung steht. Wenn ein Mann ernsthaft daran arbeitet die Mängel an seinem Charakter zu beheben und schnelle und deutliche Fortschritte macht, durchläuft er zügig eine Abfolge von Wechselfällen im Leben.

Der Geist zieht das an, was er im Geheimen beherbergt; das, was er liebt und auch das, was er fürchtet; er erreicht den Höhepunkt seiner langgehegten Sehnsüchte; er fällt zu dem Niveau seiner ungedämpften Wünsche - und die Lebensumstände sind die Mittel, durch die der Geist seine Ziele erreicht.

Jeder Gedankensamen, der gesät wird oder dem erlaubt wird in den Geist zu fallen und dort Wurzeln zu schlagen, erschafft früher oder später seine eigenen Blüten der Tat, die seine eigenen Früchte der Gelegenheit und der Lebensumstände tragen werden.

Die äußere Welt der Lebensumstände formt sich nach der inneren Welt der Gedanken und sowohl angenehme wie auch unangenehme äußere Bedingungen sind Umstände, die die Individuen entschädigen. Als der Mäher seiner eigenen Ernte lernt der Mensch beides kennen - Leid und Glück.

Indem der Mensch die innersten Wünschen, Sehnsüchte und Gedanken folgt, denen er erlaubt ihn zu beherrschen, erlebt er letztendlich ihre Erfüllung und Verwirklichung in den äußeren Zuständen seines Lebens. Die Gesetze des Wachstums und der Anpassung wirken überall.

Ein Mann gelangt nicht durch das Schicksal oder durch Lebensumstände ins Armenhaus oder Gefängnis, sondern durch den Pfad der schlechten Gedanken und falsche Wünsche. Genausowenig gelangt ein unverdorbener Mann durch Druck oder anderen rein äußeren Kräften plötzliche zur Kriminalität; der kriminelle Gedanke wurde lange insgeheim im Herzen aufgezogen und die Gelegenheit hat seine gesammelte Kraft offenbart. Nicht die Umstände machen den Menschen; sie enthüllen ihn. Von bösen Neigungen kann nur das Abgleiten ins Laster und seine dazugehörigen Leiden kommen und das Emporsteigen zur Tugend und ihre reine Freude kann nicht ohne das andauernde Hegen von rechtschaffenden Bestrebungen erfolgen; und der Mensch ist deshalb, als der Herr und Meister seiner Gedanken, der Gestalter seiner selbst und der Schöpfer der Umgebung. Selbst bei der Geburt kommt die Seele zu ihrem Recht und durch jeden Schritt ihrer Pilgerreise auf der Erde zieht sie diejenigen Kombinationen von Umsänden an, die sich selbst enthüllen und die Spiegelungen ihrer eigenen Reinheit, Unreinheit, ihrer Stärke und Schwäche sind.

Die Menschen ziehen nicht das an, was sie wollen, sondern das, was sie sind. Ihre Launen, Interessen und Ambitionen sind bei jedem Schritt behindert, aber ihre innersten Gedanken und Wünsche werden mit ihrer eigenen Nahrung genährt, sei sie übel oder gut. Die “Göttlichkeit, die unsere Erfolge formt”, ist in uns selbst. Nur der Mensch selbst legt sich Handschellen an. Gedanken und Handlungen sind die Gefängniswärter des Schicksals - sie setzen gefangen, während sie schlecht sind. Sie sind aber auch die Engel der Freiheit - sie befreien, indem sie edel sind. Der Mensch bekommt nicht das, was er sich wünscht und wofür er betet, sondern das, was er ehrlich verdient. Seine Wünsche und Gebete werden nur erfüllt und beantwortet, wenn sie mit seinen Gedanken und Handlungen übereinstimmen.

Was ist dann, angesichts dieser Wahrheit, die Bedeutung von “gegen die Umstände ankämpfen”? Es bedeutet, dass der Mensch ständig gegen einen äußeren Einfluss revoltiert, während er die ganze Zeit einen Grund im Inneren nährt und aufrecht erhält. Dieser Grund kann die Form eines bewusssten Mangels oder einer unbewussten Schwäche annehmen, aber was auch immer es sei, dieser Grund bremst die Anstrengungen seines Besitzers und ruft daher laut nach einem Gegenmittel.

Die Menschen sind bemüht ihre Lebenslagen zu verbessern, aber sie sind nicht bereit sich selbst zu verbessern und deshalb bleiben sie gefesselt. Der Mensch, der nicht vor einer “Selbst-Kreuzigung” zurückschreckt, kann niemals scheitern die Sache zu erreichen, die sein Herz begehrt. Das ist sowohl bei irdischen als auch bei himmlischen Dingen wahr. Sogar der Mann, dessen alleiniges Ziel es ist Wohlstand zu erwerben, muss darauf vorbereitet sein große Opfer zu bringen bevor er dieses Ziel erreicht. Das umso mehr der Fall, wenn er ein starkes und ausgegelichenes Leben führen möchte.

Hier ist ein Mann, der in kläglicher Armut lebt. Er ist sehr darauf bedacht, dass seine Umgebung verbessert wird und seine häusliche Bequemlichkeit steigt, und doch drückt er sich ständig vor seiner Arbeit und glaubt, dass er berechtigt ist seinen Arbeitgeber auf der Grundlage seiner unzureichenden Löhne zu betrügen. Ein solcher Mann versteht den einfachsten Ansatz dieser Prinzipien nicht, die die Grundlage für wahren Wohlstand sind. Er ist nicht nur völlig unvorbereitet, um sich aus seiner Armseligkeit zu erheben, sondern er zieht auch eine noch größere Armseligkeit an, indem er darin verweilt und faul, betrügerisch handelt.

Dort ist ein reicher Mann, der ein Opfer einer schmerzhaften und hartnäckigen Krankheit ist, die von Freßgier herrührt. Er ist bereit große Summen auszugeben, um davon loszukommen, aber er will seine maßlosen Essgewohnheiten nicht aufgeben. Es will seine Geschmackssinn mit kostbaren und unnatürlichen Lebensmittel befriedigen und gleichzeitig gesund leben. Ein solcher Mann ist völlig ungeeignet, um ein gesundes Leben zu führen, weil er den ersten Grundsatz der Gesundheit noch nicht gelernt hat.

Hier ist ein Arbeitgeber, der betrügerische Maßnahmen anwendet, um zu vermeiden die regulären Löhne zu bezahlen und glaubt durch niedrigere Mitarbeiterlöhne seine Gewinne zu steigern. Ein solcher Mann ist vollkommen untauglich für Reichtum und wenn er pleite geht, nicht nur finanziell, sondern auch beim Ruf, wird er die Umstände dafür verantwortlich machen ohne zu wissen, dass er der alleinige Urheber seines Zustandes ist.

Ich habe diese drei Fälle nur verwendet, um zu veranschaulichen, dass der Mensch der Verursacher seiner Lebensumstände ist (auch wenn das meistens unbewusst passiert) und dass er - obwohl er sich ein gutes Ende zum Ziel gesetzt hat - seine Durchführung ständig behindert, indem er Gedanken und Wünsche ermöglicht, die nicht mit seinem Endziel in Einklang stehen können. Es gibt weitere unzähliche solcher Fälle, aber ihre Nennung ist nicht notwendig, weil der Leser in seinem eigenen Leben die Auswirkungen der Gesetze der Gedanken zurückverfolgen kann, wenn er das möchte. Solange das nicht geschehen ist, können bloße äußere Umstände nicht als Basis für Schlussfolgerungen dienen.

Lebenumstände jedoch sind so kompliziert, Gedanken sind so tief verwurzelt und die Bedingungen für Glück variieren so sehr unter den Menschen, dass die gesamte seelische Verfassung eines Menschen (obwohl sie ihm bekannt ist) nicht allein von einem äußeren Standpunkt beurteilt werden kann. Ein Mensch kann in bestimmten Bereichen ehrlich sein und trotzdem Mangel leiden und ein Mann kann in bestimmten Bereichen unehrlich sein und doch Reichtum erwerben. Doch die Schlussfolgerung, dass ein Mensch wegen seiner teilweisen Ehrlicheit scheitert und dass ein anderer in Wohlstand lebt, weil er in manchen Bereichen unehrlich ist, ist das Ergebnis von einem oberflächlichen Urteil. Dieses nimmt an, dass der unehrliche Mensch fast vollständig lasterhaft ist und der ehrliche Mensch beinahe vollkommen rechtschaffen. Angesichts eines tieferen Wissens und größerer Erfahrung ist ein solches Urteil falsch. Der unehrliche Mensch hat möglicherweise einige bewundernswerte Tugenden, die der andere nicht besitzt und der ehrliche Mensch widerwärtige Laster, die beim anderen fehlen. Der ehrliche Mensch erntet die guten Ergebnisse seiner ehrlichen Gedanken und Handlungen, aber er bringt auch die Leiden seines lasterhaften Verhaltens über sich. Der unehrliche Mensch erhält ebenso seine Leiden und sein Glück.

Es ist für die menschliche Eitelkeit angenehm zu glauben, dass jemand wegen seiner Laster leidet. Doch solange ein Mensch nicht jeden kranken, hämischen und unreinen Gedanken aus seinem Geist ausgerottet und jeden sündhaften Makel von seiner Seele gewaschen hat, befindet er sich nicht einer Lage um zu wissen und zu erklären, dass seine Leiden das Ergebnis seiner guten und nicht seiner schlechten Eigenschaften sind. Und auf dem Weg dorthin wird er, lange bevor er diese oberste Perfektion erreicht hat, dieses Große Gesetz gefunden haben, das in seinem Geist und seinem Leben arbeitet, und das vollkommen gerecht ist und deshalb nicht Gutes für Schlechtes bzw. Schlechtes für Gutes geben kann.

Mit einem solchen Wissen wird er, wenn er auf sein eigene Dummheit und Blindheit zurückblickt, verstehen, dass sein Leben gerecht ist und war und dass alle seine vergangenen Erfahrungen, gute wie schlechte, die ehrliche Umsetzung seines sich entwickelnden und noch nicht entfalteten Selbst waren.

Gute Gedanken und Handlungen können niemals schlechte Ergebnisse produzieren; schlechte Gedanken und Handlungen können nie gute Resultate erzeugen. Das ist so selbstverständlich wie die Tatsache, dass aus Mais nur Mais entsteht, aus Nesseln nur Nesseln. Die Menschen verstehen dieses Gesetz in der Natur und arbeiten damit, aber nur wenige verstehen es in der geistigen und moralischen Welt (obwohl seine Anwendung dort genauso einfach und unbeirrbar ist) und sie benutzen es deshalb auch nicht.

Leiden sind immer die Auswirkungen von falschen Gedanken in eine bestimmte Richtung. Sie sind ein Anzeichen dafür, dass das Individuum nicht im Einklang mit sich selbst und dem Gesetz seines Wesens ist. Der alleinige und größte Nutzen von Leiden ist das Reinigen und Ausbrennen von allem, das nutzlos und unrein ist. Das Leiden endet für den, der rein ist. Es liegt kein Sinn darin Gold zu schmelzen nachdem die Schlacke entfernt wurde und ein vollständig reines und erleuchtetes Wesen kann nicht leiden.

Die Lebensumstände, denen ein Mensch leidend begegnet, sind ein Ergebnis seiner entsprechenden geistigen Verfassung. Die Umstände, die ein Mensch mit Glück begegnet, sind das Ergebnis seiner eigenen, im Einklang stehenden mentalen Verfassung. Glückseligkeit, nicht materielle Güter, ist die Maßeinheit für richtige Gedanken; Elend, kein Mangel an materiellen Gütern, ist die Maßeinheit von falschen Gedanken. Ein Mann kann verflucht und reich sein; er kann gesegnet und arm sein. Glück und Reichtum kommen nur zusammen, wenn die Reichtümer richtig und weise eingesetzt werden. Der arme Mann fällt ins Elend ab, wenn er sein Schicksal als Bürde sieht, die unrechtmäßig aufgezwungen wurde.

Mittellosigkeit und Schwelgerei sind die zwei Extreme des Elends. Sie sind beide gleichermaßen unnatürlich und das Ergebnis von geistiger Unordnung. Ein Mensch ist nicht richtig beschaffen, solange er nicht ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Wesen ist. Glück, Gesundheit und Erfolg sind die Folgen einer stimmigen Angleichung des Inneren mit dem Äußeren, des Menschen mit seiner Umgebung.

Ein Mann beginnt dann ein Mann zu sein, wenn er aufhört zu jammern und zu verunglimpfen und beginnt nach der versteckten Gerechtigkeit zu suchen, die sein Leben steuert. Während er seinen Geist an diesen regulierende Größe anpasst, hört er auf andere als Ursache seiner Lage zu beschuldigen und beginnt sich mit starken und edlen Gedanken aufzzubauen. Er hört auf gegen die Umstände anzukämpfen und beginnt sie zu benutzen, um ihm zu helfen schnellere Fortschritte zu machen und als ein Mittel, um die versteckten Kräfte und Möglichkeiten in ihm selbst zu entdecken.

Regeln, nicht Verwirrung, sind die bestimmenden Grundsätze im Universum; Gerechtigkeit, nicht Ungerechtigkeit, ist die Seele und das Wesen des Lebens. Rechtschaffenheit, nicht Verderbtheit, ist die formende und bewegende Kraft in geistigen Herrschaft der Welt. Deshalb muss der Mensch sich aufrichten, um herauszufinden, dass das Universum gerecht ist. Während dieses Vorgangs des Richten seiner Selbst, wird er einsehen, dass - während er seine Gedanken ändert und sie auf andere Dinge und Menschen richtet - die Dinge und Menschen sich nach ihm richten werden.

Der Beweis für diese Wahrheit befindet sich in jeder Person und sie erlaubt daher eine leichte Untersuchung durch systematische Selbstüberprüfung und Selbstanalyse. Lassen Sie einen Menschen seine Gedanken radikal verändern und er wird erstaunt sein über die schnelle Umwandlung und es wird Auswirkungen auf die materiellen Dingen in seinem Leben haben. Die Menschen denken, dass man Gedanken geheim halten kann, aber das ist nicht möglich. Sie kristallisieren schnell zu Gewohnheiten und Gewohnheiten verfestigen sich zu Zuständen.

Tierische Gedanken kristallisieren zu Gewohnheiten von Trunkenheit und Wolllust, die sich zu Zuständen von Elend und Krankheit verfestigen. Unreine Gedanken jeglicher Art kristallisieren zu entnervenden und verwirrenden Gewohnheiten, die sich zu ablenkenden und schädlichen Zuständen verfestigen. Gedanken von Angst, Zweifel und Unentschlossenheit kristallisieren zu schwachen, unmännlichen und unentschlossenen Gewohnheiten, die sich zu Zuständen von Mißerfolg, Bedürftigkeit und sklavischer Abhängigkeit verfestigen. Faule Gedanken kristallisieren zu Gewohnheiten von Unsauberkeit und Unehrlichkeit, aus denen Lebensumstände von Faulheit und Bettlerei entstehen. Haßerfüllte und verurteilende Gedanken verfestigen sich zu Gewohnheiten von Beschuldigung und Gewalt, die zu Zuständen von Verletzung und Verfolgung führen. Egoistische Gedanken aller Art kristallisieren zu Gewohnheiten von Selbstsucht, die sich zu Zuständen verfestigen, die mehr oder weniger peinlich sind.

Wunderschöne Gedanken aller Arten andererseits kristallisieren zu Gewohnheiten von Liebreiz und Güte, die sich zu warmherzigen und sonnigen Lebensumständen verfestigen. Reine Gedanken kristallisieren zu Gewohnheiten von Mäßigung und Selbstbeherrschung, die zu Zuständen von Ruhe und Frieden führen. Gedanken von Mut, Selbstständigkeit und Enstschlossenheit kristallisieren zu männlichen Gewohnheiten, die sich zu Zuständen von Erfolg, Überfluss und Freiheit verfestigen. Energische Gedanken kristallisieren zu Gewohnheiten von Sauberkeit und Fleiß, die zu Freundlichkeit führen. Vorsichtige und vergebende Gedanken kristallisieren zu Gewohnheiten von Sanftmut, die zu beschützenden und bewahrenden Umständen führen. Liebevolle und selbstlose Gedanken kristallisieren zu Gewohnheiten von Einfühlsamkeit, die sich zu Zuständen von wirklichem und dauerndem Wohlstand und wahrem Reichtum verfestigen.

Ein bestimmte Reihe von Gedanken, sei sie gut oder schlecht, bei der man verharrt, wird zweifellos Auswirkungen auf den Charakter und die Lebensumstände haben. Ein Mensch kann seine Umstände nicht direkt wählen, sondern er wählt seine Gedanken und formt dadurch indirekt seine Lebensumstände. Die Natur verhilft jedem Menschen zur Erfüllung der Gedanken, die er am meisten fördert, und ihm werden Gelegenheiten dargeboten, die seine schlechten und guten Gedanken an die Oberfläche bringen.

Lassen Sie einen Mann seine sündhaften Gedanken beenden und die ganze Welt wird ihm nachgeben und bereit sein ihm zu helfen. Lassen Sie ihn seine schwachen und kranken Gedanken beiseite legen und unzählige Gelegenheiten werden von allen Seiten auftauchen und seine festen Entschlüssen unterstützen. Lassen Sie ihn gute Gedanken fördern und kein trauriges Schicksal soll ihn treffen und an Elend und Schande binden. Die Welt ist Ihr Kaleidoskop und die verschiedenen Farbkombinationen, die sich bei jedem erfolgreichen Augenblick hervortun, sind auserlesene, angepasste Bilder Ihrer sich ständig verändernden Gedanken.

Quelle: Übersetzung "James Allen - As a Man Thinketh", 1000tipps.com

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