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Das eigene Leben als Spiegelbild der eigenen Gedanken
15.02.2008 - 16:31 von Headmaster


Unser Leben unterliegt vielen Gesetzen und Prinzipien, nach denen wir uns richten müssen - ob wir uns dieser Gesetze bewußt sind oder nicht.

Ein physikalisches Gesetz mag als Beispiel dienen :
"Das Gesetz der Schwerkraft besagt, daß Äpfel vom Baum nach unten fallen, nicht nach oben. Das ist so, ob wir das Gesetz der Schwerkraft kennen oder nicht."

Es gibt aber auch universelle Gesetze, die auf nicht-physikalischer Ebene arbeiten. Eins dieser universellen Gesetze ist das Gesetz der Anziehung. Es besagt ganz einfach, daß du in deinem Leben anziehst und erschaffst, an was du vornehmlich denkst - ob du es haben willst oder nicht.

Für lange Zeit war die Kenntnis dieses Naturgesetzes ein selbst-verständlicher Bestandteil des täglichen Lebens, bis es vor ein paar hundert Jahren in Vergessenheit geriet. Nur wenigen ‘Eingeweihten’ war es noch bewußt, unzählige Zitate von weisen und berühmten Persönlichkeiten, von da Vinci über Goethe bis Einstein, zeugen davon.

Diese Phase geht jetzt zu Ende und seit einigen Jahren werden viele natürliche Gesetzmäßigkeiten vom Schutt der Vergangenheit befreit. Das Gesetz der Anziehung (Law of Attraction) wird dabei zum Teil mit großem publizistischen Aufwand als Entdeckung eines ‘Geheimnisses’ gefeiert - der Film und das Buch ‘The Secret’ z.B. sind trotzdem eindrucksvolle und überzeugende Darstellungen des Prinzips von den enormen Möglichkeiten des positiven Denkens.

Nochmal :
Deine vorherrschenden Gedanken sind Energien, die aktiv das erschaffen, an was du vornehmlich denkst - ob du es haben willst oder nicht.

Solange du glaubst, daß du immer genug Geld haben wirst, um komfortabel zu leben, wirst du immer genug Geld dafür haben.

Wenn du die meiste Zeit Angst hast, überfallen zu werden, wirst du irgendwann überfallen.

Wenn du deine Mitmenschen wirklich respektierst, wird man auch Respekt vor dir haben.

Solange du dauernd beklagst, daß du einsam bist, wirst du keine Freunde oder Partner finden.

Dein Leben ist damit ein Spiegelbild deiner Gedanken.

Wie kann man dieses Wissen bewußt anwenden, um sein Leben so zu gestalten, wie man es haben möchte?

Wie kannst du aufhören zu manifestieren, was du nicht willst und anfangen, dich mit dem zu umgeben, was du wirklich willst?

Im Prinzip einfach dadurch, daß du weniger an das denkst, was du nicht willst und mehr an das, was du dir wirklich wünscht.

Indem du aufhörst, dauernd gegen etwas anzukämpfen, was dir nicht wünschenswert erscheint und dir öfter in Dankbarkeit vor Augen führst, wieviel Gutes und Schönes du schon hast im Leben.

Die Natur gibt dir immer mehr von dem, worauf du dich konzentrierst. Wenn du dich viel ärgerst, kriegst du mehr Ärger - wenn du dich viel freust, kriegst du mehr Freude.

Wir ziehen buchstäblich an, womit wir uns beschäftigen.

Zunächst sollten wir aber erkennen und akzeptieren, daß wir alle - jeder, ausnahmslos, jeden Tag - unser Leben schon jetzt mit unseren Gedanken gestalten. Unser gestriges Denken ist unser heutiges Leben.

Sobald wir selbst die volle Verantwortung für unser Leben übernehmen und weder anderen Menschen noch widrigen Umständen die Schuld geben für alles, was nicht klappt, wie wir es uns vorstellen - genau dann sind wir bereit, unsere Gedanken bewußt und gezielt für unsere ureigenen Wünsche einzusetzen.

Und wie macht man das?

Paul J. Meyer hat das am besten und prägnantesten zusammengefaßt, es gibt vier Kriterien für die erfolgreiche Anwendung :

“Alles was Du dir klar vorstellen,

leidenschaftlich wünschen,

aufrichtig glauben,

und wonach Du begeistert handeln kannst …

… muss unweigerlich geschehen.”

Das klingt einfach. Ist es auch : einfach … aber nicht leicht.

Es gibt inzwischen unzählige Bücher und Filme, die sich ausführlich mit den Hintergründen und der Umsetzung genau dieser Prozesse in die tägliche Praxis beschäftigen - es gibt viel Wissenswertes im Bereich des Persönlichen Wachstums.

Es ist wichtig, sich mit Ausdauer und unbeirrt so oft wie möglich mit diesen Fragen zu beschäftigen, um das Ziel im Auge zu behalten, Erfahrungen zu sammeln und wenn nötig seinen Kurs zu korrigieren.

Hier möchte ich die vier Eckpfeiler nur kurz anreißen :

Um dir klar vorstellen zu können, wie dein Leben aussehen soll, mußt du genau wissen, was du vom Leben haben willst, im Detail. So komisch das klingt : die meisten von uns wissen nicht genau, was sie wollen.

Sobald du dir genau vorstellen kannst, was du willst, mußt du es einem Test unterziehen und es dir auch über einige Zeit leidenschaftlich wünschen! Kein Problem, denkst du - aber die meisten unserer Wünsche sind Dinge, die andere sich wünschen oder schon haben, die für uns selbst aber nicht wirklich attraktiv genug sind, um lange zu überdauern oder uns groß dafür zu engagieren.

Sodann mußt du aufrichtig glauben, daß du das, was du erreichen willst, auch haben kannst. Leicht ? Mitnichten:
Wir alle werden mehr oder weniger heftig von Minderwertigkeits-komplexen, schiefen Denkmustern und falschen Vorstellungen geplagt, häufig unbewußt und in unserer Erziehung begründet, die uns vorgaukeln, daß wir nicht gut genug sind, um so etwas Tolles wirklich zu verdienen.

Und selbst, wenn wir die ersten drei Kriterien voll erfüllen - viele scheitern dann an der letzten Hürde, begeistert zu handeln, um sich ihre Wünsche zu erfüllen. Wir leben in einer physischen Welt, in der nur Aktion Resultate hervorbringt : die gebratenen Tauben fliegen uns nicht von selbst in den Mund.

Wenn wir aber alle vier Vorausetzungen über einen gewissen Zeitraum erfüllen, dann muß unweigerlich geschehen, was wir gedanklich schon erschaffen haben. Es ist Gesetz, ein Naturgesetz - man kann es nicht verhindern, selbst wenn man wollte.

Wir ziehen in unserem Leben all das an, auf was wir uns konzentrieren, unsere Aufmerksamkeit und Energie richten. ‘Similia similibus curantur’ sagte schon Samuel Hahnemann (1755-1843), der Begründer der klassischen Homöopathie : ‘Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt’.

Es gibt viele Methoden, Tricks und Konzepte, sein Denken in diese Richtung umzustellen - niemand schafft das über Nacht, aber auch Teilerfolge haben eine enorme Hebelwirkung. Wenn man die ersten Bestätigungen erfährt, gerät man zunehmend in einen Sog nach oben, der sich nur vorübergehend unterbrechen läßt, um besonders knifflige Hürden zu überwinden.

Quelle: www.berendlange.com, Paul J. Meyer
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Artikel über Gedanken » Was ist ein Gedanke ?
Artikel über Gedanken

Was ist ein Gedanke ?
13.02.2008 - 22:05 von Headmaster


Was ist ein Gedanke?

Nach meinen heutigen Wissensstand stelle ich mir einen Gedanken wie einen konzentrierten Energiepunkt vor. Dieser Energiepunkt beeinflusst durch seine Intensität, oder Größe das ihn Umgebende. Seine Auswirkungen werden deutlich, wenn der Zusammenhang mit unserem physischen Körper herangezogen wird.

Durch Experimente konnte nachgewiesen werden, dass Menschen kaltes Wasser als heiß und umgekehrt empfunden haben. Der 'Trick' lag darin, dem Gehirn allein den Reizfaktor des Gehörs zu geben. Die Testperson glaubte, was sie hörte und der Körper setzte die Informationen um.

Ähnlich wie der Ruß einer Kerze, bewirkt ein Gedanke allein nichts, was mit üblichen Methoden nachweisbar währe. Viele Kerzen, oder der Faktor Zeit, erschaffen aber eine Rußschicht, die dann mit einfachen Mitteln sichtbar wird. Genau so verhält es sich mit den Gedanken. Viele Gedanken, oder Wiederholungen schaffen ein Gedankenmuster, welches dann durch den Körper ausgedrückt wird (der Gang, die Haltung, Hornhaut an den Füßen, Hautbild, Krankheiten usw.).

Im Gehirn bilden sich durch die Veränderung von Gedanken neue Verbindungen, sogenannte feuernde Neuronen. Sobald ein Mensch etwas lernen will, sind diese sehr willkommen. Ab einem bestimmten Zeitpunkt aber, sind diese Verbindungen so 'festgefahren', dass für ein evtl. 'umdenken' sehr viel Energie aufgewendet werden muß (Renovierung). Durch die gewohnten Gedankengänge entstehen Gefühle von Sicherheit. Das, was gedacht wird, ist zur persönlichen Realität geworden, denn all seine durch das Netzwerk Gehirn gesteuerten Sinne geben entsprechende Signale ab. Das Gehör nimmt nur noch die Worte wahr, die 'ins Bild' passen, Ursache für viele Missverständnisse. Die Augen werden getäuscht, denn das Gesehene wird den Gedankenmustern entsprechend interpretiert. Die Emotionen vervollkommnen den Kreis der Illusion, denn durch die Erinnerung werden sie aktiviert! Der Mensch bewegt sich nun in einem Kreis der Gewohnheiten. Durch die Ermangelung neuer Reize, verliert er seine Aufmerksamkeit und verfällt der Routine.

Wie soll ein Mensch nun noch in der Lage sein, die Wahrheit zu erkennen?

Alles, was ihm Sicherheit gibt, worauf er sich in der Vergangenheit verlassen konnte, was sein Überleben sicherte, soll er nun loslassen und vertrauen? Der Mensch ist für mich ein Wunder, denn er ist tatsächlich fähig, genau d a s zu tun!

Damit die Bequemlichkeitszone verlassen wird, greifen unterstützend viele Mechanismen. Der Mensch betitelt sie je nach empfundenen Erleben als Schicksalsschlag, oder Glücksfall; auch das Altern, mit all seinen Begleiterscheinungen gehört dazu.

Ouelle: Auszug von Brigitte Naumann (www.leichteins.de)
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Artikel über Gedanken » Kraft und Wirkung unserer Gedanken
Artikel über Gedanken

Kraft und Wirkung unserer Gedanken
12.02.2008 - 21:19 von Headmaster


Die Kraft und Wirkung unserer Gedanken rückt mehr und mehr in den Fokus unserer Wissenschaft.

Der Wiener Quantenphysiker Anton Zeillinger zum Beispiel, ist sich sicher: Auch unsere Gedanken, die in der Summe das Bewusstsein ergeben, sind Energie, bestehen aus winzigen Informationseinheiten.

Diese unsichtbare Energie fließt durch den Körper wie Strom durch ein Kabel. Sie bilden eine Einheit. Doch es kann passieren, dass die Verbindung von Energie und Hülle unterbrochen wird:

Wenn sein Körper die Verbindung zum Bewusstsein kappt und seine Energie freigesetzt wird… Und plötzlich scheint die Vorstellung nicht mehr abwegig: Dann ist es sogar denkbar, dass Menschen diese Teilchen, die allesamt Bits of Information (Informationseinheiten) sind, auffangen wie Radiowellen. Mit der Einschränkung, dass nicht jeder die gleiche Wellenfrequenz empfängt, nicht jeder sein Bewusstsein in gleichem Maße auf weit entfernte Sender einstellen kann.

Placebo-Effekt

Der „Placebo-Effekt“, der in vielen Forschungen untersucht wird, gründet seine Heilwirkung auf die Gedanken des Glaubens und der Hoffnung.
Die Erwartungshaltung bewirkt reale Veränderungen im Körper des Menschen. Bis vor kurzem noch hätten viele Ärzte das Placebo-Phänomen verspottet, sagt Manfred Schedlowski vom Institut für Medizinische Psychologie des Universitätsklinikums Essen. „Jetzt aber sehen wir, dass es sich um eine hochspezifische Strategie des zentralen Nervensystems handelt. Ob es eine Scheinoperation, ein Medikament ohne Wirkstoff, eine Akupunktur, die Homöopathie oder eine der anderen alternativen oder esoterischen Heilmethoden, sie können dennoch höchst effektiv die Selbstheilungskräfte des Menschen mobilisieren wenn der Patient daran glaubt.

Einsam, verlassen, von Ängsten und Sorgen gequält?

Schauen wir uns um, wir leben heute in einer Zeit der rasanten Veränderungen. Alles Althergebrachte verliert anscheinend seine Gültigkeit. Wir fühlen, dass selbst, wenn alle möglichen wissenschaftlichen Fragen beantwortet sind, unsere Probleme des täglichen Lebens noch gar nicht berührt sind. Die materiellen Dinge stehen nach wie vor im Fokus unseres Daseins und verdrängen die Ehrfurcht gegenüber der Schöpfung. Es hat uns leichtsinnig gemacht. Nur das Denkbare beschäftigt unseren Geist. Zum Undenkbaren haben wir die Beziehung verloren. Wir haben es verlernt uns damit auseinanderzusetzen und nutzen deshalb auch nicht all die darin verborgenen Möglichkeiten unseres freien Geistes und die Macht unserer Gedanken. Und so wird die Welt immer verwirrender und komplexer. Die Ängste vor der Zukunft bereiten vielen von uns immer mehr Beklemmungen, die oft mit quälender Verzweiflung einhergehen. Eine unbestimmte Bedrohung, hervorgerufen durch real erlebte oder auch bloß vorgestellte, häufig nicht einmal voll bewusste Lebensbeeinträchtigungen, bedrückt uns unaufhaltsam. Und obgleich der Mensch immer aus der Problematik gelernt hat, fühlen sich immer mehr von uns einsam, verlassen, von Ängsten und Sorgen gequält, deprimiert, destruktiv, abhängig von der eigenen Unwissenheit sich selbst zu helfen.

Mehr als positives Denken

Das positive Denken, das gegenwärtig mehr eine Modeerscheinung ist, macht allein noch keinen Frühling. Erst wenn der Mensch begreift, dass er das ganze Spektrum der positiven Lehre berücksichtigen muss und daran glaubt, wird er es auch erleben. Denn aus dieser Lehre heraus empfangen Sie all die positiven Impulse, die Sie auf einen guten Weg bringen, wenn Sie sie beherzigen.

Warum sollten Sie diese Denkweise ablehnen? Wer will nicht seine Gesundheit, seinen Wohlstand, seine in ihn ruhenden Potentiale nachhaltiger für sich selbst und seiner Umwelt nutzen, wenn derjenige dadurch zu glücklicheren Lebensbedingungen findet? Es lohnt sich, darüber nachzudenken.

Wie ist nun die Wirkung der Gedanken zu beschreiben und warum ist das so? Den Ursprung und die Wirkung von freudigen oder traurigen Gedanken kennen wir, weil wir sie selbst initiiert haben und deshalb auch nachvollziehen können, wie alles in uns entsteht.

Freudige Gedanken stimmen uns freudig.
Traurige Gedanken stimmen uns traurig.

Was aber für freudige und traurige Denkvorgänge zutrifft, hat seine Gültigkeit auch für alle anderen Reflektionen, wie zum Beispiel Gedanken über Krankheit oder Gesundheit, Wohlstand oder Armut, Erfolg oder Misserfolg usw. Kranke Gedanken machen krank, gesunde machen gesund. Erinnern Sie sich nur an den Placeboeffekt, wonach der Mensch durch seine innere Kraft gesundheitliche Veränderungen erlebt. Oder wenn Sie sich immer vormachen, ein erfolgsloser Mensch zu sein und dann auch erfolglos bleiben, statt an sich selbst und an die Kraft Ihrer Gedanken zu glauben und sich auf den Erfolg zu programmieren - und ihn dann auch zu erleben.

Die Wirkung unserer Gedankengänge

Damit Sie ihre Möglichkeiten selbst erkennen, möchte ich Ihnen zunächst die Wirkung der Gedankengänge näher erklären.
Ihre Gedanken, die sich durch Ihr Denken, Ihre Gefühl und Ihre Intelligenz entwickeln, formulieren Ihre Ideen, Wünsche und Ängste und senden diese an Ihr Unterbewusstsein. All Ihre Denkvorgänge werden dort gespeichert. Ihr Unterbewusstsein aber ist wertneutral. Das heißt, es bewertet nicht ob Ihre gedanklichen Vorstellungen richtig oder falsch sind, sondern nimmt diese immer so auf, wie Sie sie formuliert haben. Ohne wenn und aber. Ihr Unterbewusstsein arbeitet niemals gegen Ihre Gedanken, und die Wirkung ist dementsprechend. Die Ursache ist, dass diese Denkinhalte unterhalb Ihrer aktuellen Bewusstseinsschwelle liegen und so Ihrer rationalen Kontrollierbarkeit entzogen sind. Sie nehmen die Dinge nicht mehr bewusst wahr. Erst wenn Sie beginnen, diese „innere“ Kontrolle durchzuführen, wodurch sie die Überwachung all ihrer geistigen Vorgänge beaufsichtigen und prüfen, heben Sie die Unkontrollierbarkeit Ihres Unterbewusstseins auf. Danach unterliegt es dann Ihren freien, geistigen Fähigkeiten, selbst die eigenen Maßstäbe Ihres Verhaltens zu bestimmen.

So ist es auch zu erklären, warum Sie immer das sind, was Sie denken, was Sie sind. Sie programmieren sich quasi selbst durch Ihre positiven und negativen Vorstellungen und erleben dann Ihre Welt demgemäß. Was wiederum bedeutet, dass die materielle, reale Welt immer ein Spiegelbild Ihrer Gedankenmuster darstellt. Wenn Sie nun diese ändern, verändert sich auch das Bild im Spiegel, mit anderen Worten: „ Ihr Leben, ihre Welt.“ Ist es nicht ein erstaunlicher Gedanke, dass Sie die Welt verändern können, indem Sie sich selbst verändern, indem Sie lernen, anders zu denken, zu handeln und zu leben?

So einfach dieses Prinzip auch ist, scheint es für die meisten von uns doch ein Problem zu sein, es zu akzeptieren. Wenn Sie aber Ihre Gedanken genau untersuchen, werden Sie mit Sicherheit negative Denkmuster entdecken, die mit Ihren positiven Gedanken im Wettstreit liegen. In dem Moment sagen Sie: „Ich möchte glücklich sein“, aber schon im nächsten Augenblick fallen Ihnen unzählige Gründe ein, warum Sie eigentlich unglücklich sein müssten. Sie haben Kopfschmerzen, der Rücken macht Ihnen Probleme, Sie werden nicht geliebt, die Kinder und der Beruf verursachen Stress, die Rechnungen stapeln sich, die Miete ist fällig usw. usw., und obwohl es Ihr Ziel ist, glücklich zu sein, zweifelt Ihr Verstand daran und arbeitet auf Hochtouren, um Ihnen das Gegenteil zu beweisen. Wer wird aus diesem Wettstreit als Sieger hervorgehen, wenn die negativen Argumente überwiegen und die positiven Denkmuster nur Ihren Vorstellungen entsprechen?

Kontrollieren Sie Ihre geistigen Vorgänge

Hier beginnt die Kunst des Denkens, die richte Formulierung der Denkvorgänge zu wählen, um sich so bewusst auf das Leben zu programmieren und dann auch zu erleben.

Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihre geistigen Vorgänge kontrollieren.

Verbannen Sie ihre negativen Gedanken aus ihrem Bewusstsein, denn dadurch verhindern Sie, dass sich diese in Ihnen ausbreiten und ihr Leben belasten. Konzentrieren Sie sich auf die positiven Aspekte, auf das, was Sie erreichen möchten und begeistern Sie sich dafür. Sie setzen dadurch Kräfte frei, die Ihre Vision verwirklicht. Es ist die Energie, die auf Grund Ihrer Gedanken entsteht und Ihnen hilft, dass zu erreichen, wonach Ihr Selbst strebt. Damit Sie Vertrauen zu dieser Behauptung aufbauen, möchte ich Ihnen dazu den physikalischen Vorgang erklären.

Um etwas zu glauben, verlangt unser Verstand nach Erklärung
Die Wissenschaft hat in ihrer physikalischen Ursachenforschung festgestellt, dass Gedanken eine subtile, komplizierte Form von Energien sind. Nun wissen wir aber aus der Physik, dass Energie sich nach ihrer Intelligenz zwar umwandelt, aber nie vergeht. Zweifelsfrei ist daher mit jedem Gedankengang ein energetischer Prozess verbunden, der von den Gefühlen und der Intelligenz der jeweiligen Gedanken geführt wird.
Stellen Sie sich die energetischen Prozesse, die durch Ihre Gefühle, Gedanken und deren Intelligenz entstehen, als Frequenzintervalle aus dem Gesamtspektrum der elektromagnetischen Wellen vor, die nach ihrer Intelligenz der gedanklichen Inhalte die dazugehörigen Wellenformen bilden, dann erkennen Sie auch die Ursache Ihrer negativen oder positiven seelischen und körperlichen Verfassung. Es sind die Gedanken von Freude, Zorn, Wut, Ärger, Hass, Liebe usw., die die jeweilige Wellenform in Ihnen produzieren, die sich dann in und außerhalb von Ihnen bemerkbar machen.
Sie verursachen das, was Sie mit Ihren Gedanken entwickelt haben und Ihr Körper und Ihre Seele sind die Leidtragenden, die alles das ausbaden müssen, was Sie unsinnigerweise gedacht haben.

Du bist – was du denkst – was du bist

Das ganze Geschwätz und Gedankengut rund um Elend, Krankheit, Missgunst und Verbrechen mindert Ihre Fähigkeit, gute Dinge herbeizuziehen. Es ist das Prinzip der Angst, um Gesundheit, Wohlbefinden und Erfolg zu verhindern. Wer will das schon? Dabei können Sie diese gewünschten Aspekte fast unbegrenzt steigern, wenn Sie sich mit gesunden und erfolgreichen Gedanken und Dingen umgeben. Es ist Ihre Phantasie, aus der die Realität entsteht, die Sie durch Ihre Gedanken verursachen.

Wenn Sie nun wissen, dass Ihre Denkweise Sie auch äußerlich prägt und dadurch auch Ihr Erscheinungsbild demzufolge in Mitleidenschaft zieht, dann erkennen Sie auch die Ursache, warum Ihre Mitmenschen Sie als liebenswert, sympathisch und anziehend empfinden oder als unsympathisch und abstoßend. Es sind die Wellenformen Ihrer Gedanken, die sich im Antlitz und der körperlichen Haltung Ihrer Person widerspiegeln und so von Ihrem Mitmenschen wahrgenommen werden. Das erleben Sie übrigens täglich in Ihrem Umfeld, wenn Sie darauf achten und darin finden Sie auch die Erklärung, was Gedanken bewirken und warum Sie damit behutsam und bewusst umgehen sollten.

Und so ist jeder geistiger Vorgang ein Baustein am Werden Ihres Schicksals - im Guten wie im Bösen. Ihre Gedanken formen ihr Antlitz und geben ihm sein persönliches Äußeres. Ihre Gedanken machen sie krank oder gesund. Sie bestimmen Ausdruck, Haltung und Gestalt ihres ganzen Körpers. Es ist ihre Aura, die durch ihre Gedanken entsteht und so zur Visitenkarte ihres Auftritts wird.

Jeder neue Tag ist ein köstliches Geschenk an uns

Jeder Tag ist ein Neuanfang in Ihrem Leben, der schon morgens von Ihren Gedanken beeinflusst wird. Meistens geschieht das unbewusst. Möglicherweise sind Sie mit dem verkehrten Bein aus dem Bett gestiegen, werden noch an einen Ihrer furchtbaren Träume erinnert, ärgern sich über die ungelösten Probleme von gestern, oder sind unzufrieden, weil alles nicht so läuft, wie Sie sich es vorgestellt haben. Und so beginnt der neue Tag.

Was glauben Sie, wie Sie von Ihren Mitmenschen wahrgenommen werden?

Wenn Sie morgens aufwachen, dann lassen Sie die unangenehmen Gedanken von gestern ruhen und freuen sich auf das Heute. Sie müssen nun nicht gleich vor Glückseligkeit an die Decke springen, oder einen Freudentanz aufführen. Freuen Sie sich einfach darüber, dass Ihnen bewusst geworden ist, wie wichtig es ist, den Tag mit frohen Gedanken zu beginnen, um das Heute so zu erleben. Wie wollen Sie sonst den neuen Tag genießen und erfolgreich abschließen?
Das Gestern können Sie ohnehin nicht mehr verändern, es ist Geschichte und das Morgen ist noch nicht geboren. Im Jetzt, im Heute treffen Sie Ihre Entscheidungen und gestalten so den Tag, woraus das Morgen hervorgeht.

Gehen Sie deshalb behutsam und bewusst mit Ihren Gedanken um, denn sie lenken die enorme Kraft Ihres Unterbewusstseins. Erst wenn Sie dadurch Ihre Erfahrung gemacht haben und nun wissen, was Sie durch Ihre Denkweise verursachen, werden Sie bewusster mit Ihren Gedanken umgehen. Wer sich mit dieser Denkweise noch nie beschäftigt hat, wird es zunächst schwer haben, Vertrauen darin zu finden. Wichtig ist, dass Sie selbst Ihre Erfahrungen sammeln, bevor Sie sich für oder gegen diese Lebensanschauung entscheiden. Lassen Sie sich auf Ihren geistigen Weg der Neuorientierung von anderen nicht irritieren, denn dadurch werden Sie leicht verunsichert und Ihre geistige Entwicklung der Bewusstseinserweiterung behindern.

Herrmann Friedrich Hansen © www.schriftsteller-hansen.de
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Artikel über Gedanken » Gedankenkraft lässt Muskeln wachsen
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Gedankenkraft lässt Muskeln wachsen
11.02.2008 - 18:19 von Headmaster


Allein mentales Training kann Kraftzuwachs bringen

Mentales Training statt Fitness-Studio – Sportphysiologen aus Cleveland im US-Bundesstaat Ohio haben nachgewiesen, dass allein mit Gedankenkraft Muskeln aufgebaut werden können. Zehn Freiwillige mussten fünf Mal wöchentlich im Geiste ihren Bizeps trainieren, ohne ihn tatsächlich anzuspannen. Ergebnis: Bereits nach wenigen Wochen hatte die Muskelmasse im Schnitt um 13,5 Prozent zugenommen. Der Effekt hielt noch drei Monate nach Ende des Trainings an, berichtet die Apothekenzeitschrift Gesundheit. Die Erklärung der Forscher: Muskeln erhalten ihre Befehle über motorische Nerven vom Gehirn. Schickt es stärkere Signale, nimmt die Muskelkraft auch ohne schweißtreibendes Training zu. Die Amerikaner wollen das Experiment nun mit älteren Probanden wiederholen.

Quelle: Apothekenzeitschrift „Gesundheit“
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Artikel über Gedanken » Popstar trainiert Gedanken
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Popstar trainiert Gedanken
06.02.2008 - 20:51 von Headmaster


"Ich liebe das Leben. Und gebe niemals auf" - Nena im emotion-Gespräch

Hamburg (ots) - Es war eine Überraschung. Am meisten für sie
selbst: Nach ihrem Auftritt in der TV-Sendung "Musikladen" verkaufte
sich die Single "Nur geträumt" auf Anhieb über 40.000mal, und die
damals 22-jährige Gabriele Susanne Kerner, genannt Nena, wurde über
Nacht berühmt. Ein Vierteljahrhundert liegt das nun schon zurück - 25
Jahre mit Aufs und Abs. Und einem furiosen Comeback. "Musikalisch hat
mir nie jemand reingeredet", sagt die heute 47-Jährige im Gespräch
mit emotion (ab heute im Handel). "Wenn man klar ist mit sich und
dem, was man tut, hat man eine Art natürlichen Schutz. Und in Bezug
auf meine Musik war ich immer absolut klar!"

Privat fällt ihr das schwerer: "Ich bin mir gar nicht sicher, ob
ich wirklich immer so offen und authentisch bin. Ich experimentiere
wie andere Menschen auch. Da ist nichts fertig. Überhaupt: Dieses
'sich selbst kennen' oder 'sich selbst nahe sein' - ich weiß bis
heute nicht, was das für ein Gefühl ist." Ihr Lebensziel sei es, "ein
besserer Mensch" zu werden - im Umgang mit sich selbst und anderen.
"Das Leben passiert im Hier und Jetzt. Dieses Bewusstsein möchte ich
vollkommen in mein Leben integrieren."

Als Wegweiser diene ihr dabei ihre Intuition. "Ich trainiere gern
meine Muskeln, und genauso trainiere ich auch meine Gedanken", sagt
die Mutter von vier Kindern. "Zurzeit übe ich zum Beispiel, negative
Äußerungen in Bezug auf andere Menschen einfach sein zu lassen. So
gern ich auch manchmal lästern würde - ich mache es nicht. Wenn ich
meinen negativen Gedanken ungezügelt freien Lauf lasse, nehmen sie
mir die Kraft zum Atmen, zum Leben. Sie verhärten mich, und das
möchte ich einfach nicht mehr."

Quelle: München, den 12. Oktober 2007, Gruner+Jahr, emotion
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Artikel über Gedanken » Klares Ziel: Die Hose passt
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Klares Ziel: Die Hose passt
05.02.2008 - 01:19 von Headmaster


Sie wollen im Frühling Ihre Wunschfigur haben? Mit konkreten Vorsätzen und festen Terminen stehen die Chancen gut.

Wir denken etwa 65000 Gedanken am Tag. Das ist die große Chance für uns, über unsere mentale Kraft leichter das zu erreichen, was wir wollen. Wir können manche Dinge, wie unser Alter, oder Umstände, wie das Wetter, nicht ändern. Aber unsere Einstellung dazu und damit die Informationsverarbeitung und Wirkung auf uns. Mit Ihren Gedanken können Sie Körpervorgänge und Befinden beeinflussen.

Der Mechanismus lässt sich gut am Placeboeffekt verdeutlichen. So wissen wir heute, dass die Wirkung von Medikamenten und Behandlungen ganz deutlich von den Erwartungen und dem Verhalten des Arztes abhängen. Besonders beeindruckend ist der Bericht von Dr.Bruce Mosly Baylor an der School of Medicine, der Patienten für eine notwendige Knieoperation in drei Gruppen teilte. Bei einer wurde der geschädigte Knorpel abgeschliffen, bei der zweiten das Gelenk gespült, die dritte erhielt eine Schein-OP ohne wirklichen Eingriff. Allen Gruppen ging es nach der Behandlung genauso gut! Sie konnten im Unterschied zu vorher sogar wandern und Sport treiben.

Positiv denken

Der umgekehrte Mechanismus wird Nocebo Effekt genannt, die Erwartung dass etwas nicht funktioniert oder wir keinen Einfluss haben. Ich erwähne ihn hier, weil viele Menschen, die sich mit Ernährung befassen, negative Erwartungen haben. Wenn Sie fürchten, dass Essen dick macht, Sie allergisch reagieren oder Sie es nicht schaffen abzunehmen, wird das auch wahrscheinlicher geschehen.

Wollen Sie etwas für Ihre Wunschform erreichen, können Ihnen Ihr Geist und Ihr Unterbewusstsein dabei helfen oder eben auch gegensteuern. Beobachten Sie einmal wie oft wir wissen, warum etwas nicht geht. Die Argumente sind vielfältig. Wechseln Sie deshalb, um erfolgreich zu sein, als Allererstes in Ihrem Denken von „das geht nicht weil“ zu „wie geht das“ und suchen Sie nach Möglichkeiten. Vorhaben scheitern außerdem daran, dass das Ziel zu unkonkret definiert ist. „Ich will nicht mehr so dick sein“, „ich will abnehmen“ oder „ich will weniger Sorgen haben“ sind schwer erreichbare Ziele weil unklar ist, wie der Zielzustand genau aussieht. Der nächste Schritt ist demzufolge die richtige Zielfestlegung für den Geist wie „70 Kilo wiegen“, „Treppen steigen ohne zu schnaufen“, „Größe 42 tragen“.

Stellen Sie sich die Zieldefinition wie das Navigationssystem eines Autos vor. Wenn Sie eingeben würden „fahre nicht nach Berlin“ und Sie nach Leipzig wollen, passiert nichts. Wenn Sie eingeben Leipzig, werden Sie irgendwo in Leipzig herauskommen. Das wollen Sie ja aber nicht. Erst wenn Sie die exakte Adresse in Leipzig eingeben, fährt das Auto ohne Umwege zum Ziel. Das Ziel sollte genau (Ich trage Konfektionsgröße 42) und positiv formuliertsein. Es sollte weiter durch Sie bestimmt werden können: „Ich gehe laufen wenn mein Partner mitkommt“ ist von jemand anderem abhängig, „ich gehe jeden Sonntag laufen“ nur von Ihnen.

Ein konkreter Termin ist wichtig, zum Beispiel „Ich trage zu meinem Geburtstag 2008 Konfektionsgröße 42“. Sie sehen, wir formulieren das Ziel so, als ob es schon erreicht ist. Das Gehirn unterscheidet nämlich nicht zwischen Realität und Fantasie, sondern wird die Phantasie zur Realität machen.

Ungewollte Konsequenzen

Wenn Sie so weit sind, folgt die Prüfung, ob, wenn das Ziel erreicht ist, das wirklich gut für Sie ist. Oder könnten Konsequenzen zu erwarten sein, die Sie gar nicht wollen? Wenn Sie 20 Kilo abgenommen haben, könnte das dicke Fell fehlen oder Ihre Garderobe nicht mehr passen. Bedenken Sie alle Konsequenzen ehrlich und gründlich.

Dann dürfen Sie träumen und in Bildern schwelgen. Wie wird es sein, wenn Sie am Ziel sind. Fühlt sich das Ziel richtig und gut an für Sie? Unser Unterbewusstsein braucht Herzenssprünge, Emotionales. Erstellen Sie danach einen Plan und überlegen Sie, was alles zu tun ist, um an Ihr Ziel zu kommen. Schreiben Sie es auf. Diese Liste ordnen Sie zeitlich. Vom Ziel aus gesehen bis heute. Kleine Schritte gehen sich leichter als große. Suchen Sie vor allem nach dem ersten Schritt, auch wenn er noch so klein ist. So lange, bis Sie heute, spätestens morgen etwas tun können. Und tun Sie es!

Alle Schritte werden nun mit Terminen versehen. Wiederholen Sie Ihre Ziele sooft es geht, damit Ihr Weg klar dorthin führt und Sie sich von allem fernhalten, was nicht der Zielerreichung dient. Tun Sie täglich etwas für Ihre Ziele und sei es nur daran zu denken und davon zu träumen. Ersetzen Sie auch konsequent alte Zweifel und Gedanken durch Ihre neuen Zielgedanken. Die Welt ist für uns die, die wir sehen. Also sehen Sie sich zunächst einmal so wie Sie sein wollen. Dann werden Sie es auch!

Quelle: Ilona Bürgel, ilonabuergel.de, Ernährungspsychologin, Sächsische Zeitung vom 05.02.2008
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Artikel über Gedanken » Die Rolle der Gedanken
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Die Rolle der Gedanken
17.12.2007 - 23:18 von Headmaster


- James Allen - As a Man Thinketh -

Der Körper ist der Diener des Geistes. Er befolgt die Anweisungen der Gedanken, gleichgültig ob sie absichtlich gewählt werden oder ob sie automatisch zum Ausdruck gebracht werden. Durch die Entstehung negativer Gedanken fällt der Körper schnell Krankheiten und dem Zerfall zum Opfer. Unter der Herrschaft freudiger und schöner Gedanken degegen wird er mit jugendlichem Aussehen und Schönheit beschmückt.

Sowohl Krankheit und Gesundheit, als auch Umstände allgemein wurzeln aus Gedanken. Kranke Gedanken werden sich durch einen kranken Körper äußern. Angstgedanken waren schon immer bekannt gewesen die Fähigkeit zu besitzen einen Menschen genauso schnell zu Töten wie die Kugel einer Waffe, und sie werden sicherlich weiterhin Tausende von Menschen töten, wenn auch nicht so schnell. Die Menschen, die in ständiger Angst vor Krankheiten leben, bekommen diese auch. Angst schwächt schnell den ganzen Körper und öffnet so die Pforten für Krankheiten; während unreine Gedanken, gleichgültig, ob der Körper sich ihnen ergibt oder nicht, bald das Nervensystem zerstören werden.

Starke, reine und freudige Gedanken lassen den Körper in Vitalität und Anmut erstrahlen. Der Körper ist ein empfindliches und formbares Instrument, das stets auf Gedanken reagiert, die ihm aufgezwungen werden, und Gedanken, die zur Gewohnheit geworden sind, werden gute oder schlechte Auswirkungen auf ihn haben.

Alles, was ein Mensch erreicht und alles, was ihm misslingt mündet unmittelbar aus seinen Gedanken. In einem gerecht verteilten Universum, wo ein Verlust des Gleichgewichts die totale Zersörung bedeuten würde, muss die Verantwortung des Einzelnen unabdingbar sein. Die Schwäche und Stärke eines Menschen, sowohl seine Reinheit als auch seine Unreinheit, gehören nur zu ihm und nicht einem anderen; siewerden durch ihn selbst hervorgebracht, und nicht durch einen anderen; und nur er kann das ändern, niemals ein anderer. Sein Zustand ist ebenfalls sein Eigen, und nicht das eines anderen. Sein Leiden und sein Glück sind von innen heraus entstanden. Er denkt, also ist er; er setzt sein Denken fort, so verbleibt er.

Ein starker Mensch kann einem Schwächeren nicht helfen solange dieser nicht gewillt ist sich helfen zu lassen, und selbst dann muss der schwache Mensch durch eigene Anstrengung stark werden; er muss, mit seinen eigenen Mühen, die Kraft entwickeln, die er an anderen bewundert. Niemand außer ihm selbst kann seinen Zustand verändern.

Es war gewöhnlich für Menschen zu sagen: „Viele Menschen sind Sklaven, weil einer der Unterdrücker ist; lasst uns den Unterdrücker hassen.“ Jetzt, allerdings, ist eine wachsende Minderheit unter den Menschen entstanden, die dazu neigt dieses Urteil herumzudrehen, und zu sagen: “Ein Mensch ist der Unterdrücker weil viele Sklaven sind; lasst uns die Sklaven verachten.“

Die Wahrheit ist, dass Unterdücker und Sklave ohne es zu wissen zusammenarbeiten, und während sie sich gegenseitig zu schaden scheinen, schaden sie in Wirklichkeit nur sich selbst.

Durch eine gut ausgeprägte Intelligenz kann man die Vorgehensweise des Gesetzes in der Schwäche der Unterdrückten und der falsch eingesetzten Macht der Unterdrücker erkennen; eine vollkommene Liebe, die das Leiden beider Parteien sieht, missbilligt keine von beiden; die vollständige Barmherzigkeit nimmt sowohl den Unterdrücker als auch die Unterdrückten wahr.

Derjenige, der die Schwäche besiegt hat, und all seine egoistischen Gedanken abgeworfen hat, gehört weder zu den Unterdrückern, noch zu den Unterdrückten. Er ist frei.

Ein Mensch kann nur dann wachsen, siegen, und etwas erreichen indem er seine Gedankenqualität erhöht. Er kann nur dadurch wieder schwach, elend und jämmerlich werden, indem er sich weigert seine Gedanken zu verbessern.

Bevor ein Mensch etwas erreichen kann, gerade auch Dinge weltlichen Ausmaßes, müssen seine Gedanken über sklavische und bestialische Maßlosigkeit hinausgehen. Er kann nicht seine ganzen animalischen Eigenschaften und seinen ganzen Egoismus aufgeben um auf irgendeine Weise erfolgreich zu sein; aber ein Teil davon muss letztendlich dennoch geopfert werden.

Ein Mensch dessen erster Gedanke bestialischer Natur ist kann weder gründlich nachdenken noch systematisch planen; er kann seine verborgenen Fähigkeiten nicht finden und sie nicht weiterentwickeln, genauso wird er bei jedem Versuch das zu schaffen scheitern. Wer nicht damit beginnt seine Gedanken mannhaft zu kontrollieren, der ist nicht in der Lage bestimmte Geschäfte durchzuführen oder für ernste Angelegenheiten Verantwortung zu tragen. Er ist nicht in der Lage unabhängig zu handeln und auf eigenen Beinen zu stehen. Dabei ist er nur durch die Gedanken, die er sich aussucht, eingeschränkt.

Es kann keine Entwicklung oder Zielerfüllung geben ohne davor ein Opfer zu bringen, und für den allgemeine Erfolg des Menschen wird das Aufgeben seiner animalischen Gedanken maßgebend sein. Er wird seine Gedanken auf die Umsetzung seiner Pläne, die Stärkung seiner Entschlüsse und auf seine Eigenständigkeit richten. Und je mehr er seine Gedanken verbessert, umso meschlicher, ehrenwerter, und rechtschaffener wird dieser Mensch werden, umso größer wird sein Erfolg sein und umso wohltuender und andauernder werden seine Errungenschaften sein.

Die Welt bevorzugt nicht die gierigen, die Unehrlichen oder die Bösartigen, obwohl es manchmal auf den ersten Blick so aussieht als würde sie das tun; sie hilft den Ehrlichen, den Großherzigen und den Tugendhaften. All die großen Lehrer unseres Zeitalters haben dies in vielerlei Art und Weise bewiesen und um es zu beweisen und es zu wissen muss der Mensch darauf beharren sich immer mehr und mehr Tugendhaftigkeit anzueignen, indem er seine Gedanken verbessert.

Intellektuelle Errungenschaften sind das Ergebnis der Gedanken, die der Suche nach Wissen oder dem Schönen und Wahrhaftigen im Leben, geweiht sind. Solche Werke können manchmal mit Egoismus und Ehrgeiz verbunden sein, dennoch sind sie keine Erscheinungsformen dieser Charaktereigenschaften.; sie sind natürliche Nebenerscheinungen langer und mühseliger Anstrengung und ehrlicher und nicht-egoistischer Gedanken.

Geistige Erfolge sind die Umsetzung heiliger Bestrebungen. Derjenige, der sich stets edler und erhabener Gedanken annimmt, der in allem, was rein und nicht-selbstsüchtig ist, verweilt, der wird so sicher wie die Sonne den Höhepunkt und der Mond seine Fülle erreichen wird, einen weisen und edlen Charakter erlangen und in einen Zustand von Überlegenheit und Glückseligkeit aufsteigen.

Errungenschaften jeglicher Art sind die Krönung der Mühen, das Diadem der Gedanken. Mithilfe der Selbstkontrolle, der Vorsätze, der Ehrlichkeit, der Rechtschaffenheit und gezielter Gedanken steigt der Mensch auf; dank Tierhaftigkeit, Trägheit, Unehrlichkeit, Verderbtheit und einem Durcheinander der Gedanken dagegen fällt der Mensch wieder zurück.

Ein Mensch kann auf der Welt großen Erfolg erlangen, und sogar einen erhabenen Zustand seiner Gedanken erreichen , und daraufhin dennoch wieder in Schwäche und Armseligkeit

Zurückfallen, indem er es zulässt, dass arrogante, egoistische und schlechte Gedanken die Oberhand gewinnen.

Erfolge, die durch richtige Gedanken erlangt wurden, können nur durch Wachsamkeit beibehalten werden. Viele Menschen lassen nach, wenn der Erfolg ihnen gesichert scheint und fallen schnell in Misserfolg zurück.

Alle Errungenschaften, ob in der Geschäftswelt, der intellektuellen oder der spirituellen Welt, sind die Ergebnisse genau bestimmter Gedanken, sie werden von den gleichen Gesetzen gesteuert und entstehen aus derselben Vorgehensweise; der einzige Unterschied liegt in der Art des Ziels.

Derjenige, der wenig erreichen will, muss wenig opfern; derjenige, der viel erreichen will, muss viel opfern; derjenige, der Großes erreichen will, muss Großes opfern.

Die Menschen werden verunreinigtes und vergiftetes Blut haben, solange sie unreine Gedanken verbreiten. Aus einem reinen Herzen entsteht ein reines Leben und ein reiner Körper. Auf einen geschändeten Geist folgt ein geschändetes Leben und ein geschädigter Körper. Der Gedanke ist die Quelle des Handelns, des Lebens und deren Erscheinung; reinigen Sie die Quelle und alles andere wird rein sein.

Die Veränderung durch eine Diät wird dem Menschen nicht helfen, der nicht auch seine Gedanken verändert. Wenn ein Mensch sich von unreinen Gedanken befreit, verliert er das Bedürfnis nach unreiner Nahrung.

Reine Gedanken verursachen reine Gewohnheiten. Der sogenannte Heilige, der seinen Körper nicht säubert ist kein Heiliger. Er, welcher seine Gedanken bestärkt und veredelt hat muss die bösartige Mikrobe nicht berücksichtigen.

Wenn Sie Ihren Körper schützen wollen, schützen Sie Ihren Geist. Wenn Sie Ihren Körper erneuern wollen, verschönern Sie ihren Geist. Böswillige, neidische, enttäuschende, verzweifelte Gedanken rauben dem Körper seine Gesundheit und seine Anmut. Ein verärgertes Gesicht entsteht nicht durch Zufall; es entsteht durch ärgerliche Gedanken. Unschöne Falten sind gezeichnet durch Torheit, Wut und Stolz.

Ich kenne eine sechsundneunzigjährige Frau, die das strahlende und unschuldige Gesicht eines jungen Mädchens hat. Ich kenne dagegen auch einen Mann, dessen Gesicht unharmonische Konturen angenommen hat. Das eine ist die Folge einer lieblichen und sonnigen Gemütsart; das andere dagegen ist das Ergebnis von Wut und Unzufriedenheit.

So wie man keinen friedlichen und gesunden Wohnraum haben kann solange man keine Luft und keinen Sonnenschein in seine Zimmer lässt, so kann ein starker Körper und ein helles, fröhliches und gelassenes Antlitz nur durch den freien Zutritt für freudige, wohlwollende und heitere Gedanken entstehen. In den Gesichtern älterer Menschen sieht man Falten, die durch Mitleid entstanden sind, bei anderen durch starke und reine Gedanken, und wieder bei anderen wurden sie von Wut geschnitzt: wer kann sie unterscheiden? Denjenigen, die rechtschaffen gelebt haben, begegnet das Alter sanftmütig, friedlich und mit einer leichten Wärme, wie die untergehende Sonne. Ich habe neulich einen Philosophen im Sterbebett liegen sehen. Er war nicht alt - trotz seines hohen Alters. Er starb so lieblich und friedlich wie er gelebt hatte.

Es gibt keinen Arzt der Körperleiden so heilen kann wie ein freudiger Gedanke. Es gibt keinen Trost, der die Schatten des Kummers und der Sorgen so vertreibt wie das Wohlwollen. Fortwährend in Gedanken voll Böswilligkeit, Zynismus, Argwohn und Neid zu leben bedeutet sich in einem Gefängnisloch einzusperren. Aber von allem gut zu denken , sich über alles zu freuen, geduldig zu lernen in allem das Gute zu finden - solch selbstlose Gedanken sind die wirklichen Pforten zum Himmel; Und bis zur Rast,von Tag zu Tag stets in friedlichen Gedanken gegenüber jedem Lebewesen, wird auch Frieden über ihren Besitzer bringen.

Solange Gedanken nicht an einen Zweck gebunden sind, kann das Ziel nicht durch eine intelligente Handlungsweise erreicht werden. Die Mehrheit der Menschen gestattet es ihren Gedanken auf dem „Ozean des Lebens“ zu treiben. Ziellosigkeit ist ein Laster, und solch ein Treiben darf sich für denjenigen nicht fortsetzen, der sich von Katastrophen und Zerstörung befreien will.

Diejenigen, die kein zentrales Ziel in ihrem Leben haben fallen leicht belanglosen Sorgen, Ängsten, Problemen und Selbstmitleid zum Opfer, wobei es sich stets um Anzeichen von Schwäche handelt, die genau so sicher wie geplante Sünden (obwohl sie auf anderem Wege entstehen) zu Versagen, Unglück und Verlust führen, da Schwäche in einem sich weiterentwickelnden Universum nicht bestehen kann.

Der Mensch sollte ein ernsthaftes Ziel in seinem Herzen hegen, und damit beginnen es umzusetzen. Er sollte diese Aufgabe zu dem Zentrum seiner Gedanken machen. Sie kann die Gestalt einer spirituellen Idee annehmen oder eine weltliches Ziel sein, je nachdem, was seinen Neigungen in diesem Moment entspricht; aber welches auch immer es ist, er sollte stets seinen Gedankengang auf das Ziel richten, das er sich gesetzt hat. Er sollte seine diese Aufgabe zu seiner obersten Pflicht machen und sich gänzlich auf deren Erreichung konzentrieren, ohne es zu erlauben, dass seine Gedanken als kurzlebige Fantasien, Sehnsüchte und Vorstellungen umherschweifen. Das ist der königliche Weg zur Selbstkontrolle und richtiger Gedankenkonzentration. Auch wenn es ihm immer wieder misslingt sein Ziel zu erreichen (was zwingend ist, solange die Schwäche die Oberhand behält), wird die gewonnene Charakterstärke das Maß seines wahren Erfolgs sein, und das wird einen neuen Ausgangspunkt für zukünftige Kraft und kommenden Erfolg schaffen.

Diejenigen, die nicht vorbereitet sind auf das Erreichen eines großen Zieles, sollten die Gedanken auf die fehlerfreie Durchführung ihrer jetzigen Aufgabe konzentrieren, gleichgültig wie bedeutungslos die Tätigkeit erscheinen mag. Nur auf diesem Wege können die Gedanken gesammelt und fixiert werden, und Lösungen verbessert und die Tatkraft gesteigert werden, denn wenn dies geschafft ist, gibt es nichts mehr, was unerreichbar sein könnte.

Selbst die schwächste Seele, die ihre Schwächen kennt und an diese Wahrheit glaubt, nämlich, dass Stärke nur durch Mühe und Übung erreicht werden kann, wird durch diesen Glauben plötzlich beginnen sich anzustrengen und Anstrengung zu Anstrengung, Geduld zu Geduld, und Kraft zu Kraft addieren, wird niemals aufhören sich zu entwickeln, und wird zuletzt göttlich stark werden.

Da der körperlich schwache Mensch sich durch sorgfältiges und geduldiges Training stärken kann, kann auch der Mensch mit schwachen Gedanken diese dadurch stärken, indem er sich darin übt richtig zu denken.

Ziellosigkeit und Schwäche aus dem Weg zu räumen, anzufangen zielorientiert zu denken, heißt den Rang derer zu erreichen, die Fehlschläge als einen der Pfade die zum Ziel führen ansehen; denen alle Bedingungen nützen, und die gut nachdenken, furchtlos versuchen und meisterlich erreichen.

Nachdem der Mensch sein Ziel festgelegt hat, sollte er sich gedanklich einen Pfad ausmalen der zu seinem Ziel führt, ohne dabei nach rechts oder links zu blicken. Zweifel und Ängste sollten streng ausgeschlossen werden; sie sind zerstörerische Bestandteile, welche die gerade Linie der Anstrengung unterbrechen, sie krümmen diese und machen sie untauglich und wertlos. Gedanken von Zweifel und Angst haben noch nie etwas erreicht, und werden es auch niemals können. Sie führen stets zu Misserfolg. Zielsetzung, Kraft, Tatendrang, und alle starken Gedanken enden, sobald Zweifel und Angst sich einschleichen.

Der Wille zu handeln entsteht aus der Erkenntnis, dass wir fähig sind zu handeln. Zweifel und Angst sind die großen Feinde der Einsicht, und derjenige, der sie begünstigt, der sie nicht vernichtet, wirkt sich selbst in jedem Schritt entgegen.


Quelle: Übersetzung "James Allen - As a Man Thinketh", 1000tipps.com
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Artikel über Gedanken » Die Auswirkungen von Gedanken auf die Umstände
Artikel über Gedanken

Die Auswirkungen von Gedanken auf die Umstände
16.12.2007 - 23:15 von Headmaster


- James Allen - As a Man Thinketh -

Der Geist eines Menschen lässt sich mit einem Garten vergleichen, den man sorgfältig pflegen oder verwildern lassen kann. Je nachdem, ob er gepflegt oder vernachlässigt wird, wird er Früchte tragen. Wenn in diesem Garten keine nützlichen Früchte angepflanzt werden, werden sich nutzlose Unkräuter dahin verfliegen und nach ihrer Art gedeihen.

So wie ein Gärtner sein Grundstück pflegt, die Unkräuter jätet und die gewünschten Blumen und Früchte anpflanzt, kann auch ein Mensch seinen geistigen Garten hegen und alle falschen, nutzlosen und unreinen Gedanken ausreißen und die richtigen, nützlichen und reinen Gedanken bis zur Perfektion pflegen.

Indem der Mensch auf diese Weise vorgeht, wird er früher oder später entdecken, dass er der Meistergärtner seiner Seele ist, der Lenker seines Lebens. Außerdem wird er in sich selbst die Gesetze des Denken ausfindig machen und immer besser verstehen, wie die Kräfte der Gedanken und die Teile des Geistes sich auswirken und seinen Charakter, seine Lebensumstände und sein Schicksal formen.

Denken und Charakter sind eins und da sich der Charakter nur durch das Umfeld und die Umstände zeigen kann, werden die äußeren Lebensumstände eines Menschen immer mit seinem Inneren auf harmonische Weise verbundenen sein.

Das heißt nicht, dass die Lebensumstände eines Menschen zu einer bestimmten Zeit einen Hinweis auf seinen gesamten Charakter geben, sondern dass diese Umstände eng mit einigen seiner entscheidenden Gedankenelemente verknüpft sind; sie sind zu diesem Zeitpunkt für seine Entwicklung unentbehrlich.

Jeder Mensch ist dort, wohin er durch das Gesetz seines Wesens gebracht wurde: Seine Gedanken, aus denen er seinen Charakters geformt hat, haben ihn dorthin gebracht und in der Ausgestaltung seines Lebens hat es keine zufälligen Elemente gegeben, sondern alles ist das Ergebnis eines Gesetzes, das unfehlbar ist. Dies gilt ebenso für jene, die sich mit ihrer Umgebung „nicht im Einklang“ befinden wie für jene, die sich darin wunschlos glücklich fühlen.

Als ein progressives und sich entwickelndes Wesen ist der Mensch hier, um zu lernen, dass er wachsen kann. Und während er die geistigen Lektionen lernt, die die Lebensumstände für ihn bereit halten, machen diese Platz für neue Lebenslagen.

Der Mensch ist von den Umständen gebeutelt solange er glaubt, dass er das Geschöpf von äußeren Bedingungen ist. Doch wenn er erkennt, dass er selbst eine erschaffende Macht ist und dass er den versteckten Acker und die Samen seines Seins kontrolliert, aus denen Lebensumstände erwachsen, wird er der rechtmäßige Herr seiner selbst.

Diese Lebensumstände erwachsen aus den Gedanken, die jeder Mensch kennt, der sich in Selbstkontrolle und Selbstreinigung geübt hat, denn er hat bemerkt, dass die Abwandlung seiner Lebensumstände in genauem Verhältnis zu seiner veränderten geistigen Verfassung steht. Wenn ein Mann ernsthaft daran arbeitet die Mängel an seinem Charakter zu beheben und schnelle und deutliche Fortschritte macht, durchläuft er zügig eine Abfolge von Wechselfällen im Leben.

Der Geist zieht das an, was er im Geheimen beherbergt; das, was er liebt und auch das, was er fürchtet; er erreicht den Höhepunkt seiner langgehegten Sehnsüchte; er fällt zu dem Niveau seiner ungedämpften Wünsche - und die Lebensumstände sind die Mittel, durch die der Geist seine Ziele erreicht.

Jeder Gedankensamen, der gesät wird oder dem erlaubt wird in den Geist zu fallen und dort Wurzeln zu schlagen, erschafft früher oder später seine eigenen Blüten der Tat, die seine eigenen Früchte der Gelegenheit und der Lebensumstände tragen werden.

Die äußere Welt der Lebensumstände formt sich nach der inneren Welt der Gedanken und sowohl angenehme wie auch unangenehme äußere Bedingungen sind Umstände, die die Individuen entschädigen. Als der Mäher seiner eigenen Ernte lernt der Mensch beides kennen - Leid und Glück.

Indem der Mensch die innersten Wünschen, Sehnsüchte und Gedanken folgt, denen er erlaubt ihn zu beherrschen, erlebt er letztendlich ihre Erfüllung und Verwirklichung in den äußeren Zuständen seines Lebens. Die Gesetze des Wachstums und der Anpassung wirken überall.

Ein Mann gelangt nicht durch das Schicksal oder durch Lebensumstände ins Armenhaus oder Gefängnis, sondern durch den Pfad der schlechten Gedanken und falsche Wünsche. Genausowenig gelangt ein unverdorbener Mann durch Druck oder anderen rein äußeren Kräften plötzliche zur Kriminalität; der kriminelle Gedanke wurde lange insgeheim im Herzen aufgezogen und die Gelegenheit hat seine gesammelte Kraft offenbart. Nicht die Umstände machen den Menschen; sie enthüllen ihn. Von bösen Neigungen kann nur das Abgleiten ins Laster und seine dazugehörigen Leiden kommen und das Emporsteigen zur Tugend und ihre reine Freude kann nicht ohne das andauernde Hegen von rechtschaffenden Bestrebungen erfolgen; und der Mensch ist deshalb, als der Herr und Meister seiner Gedanken, der Gestalter seiner selbst und der Schöpfer der Umgebung. Selbst bei der Geburt kommt die Seele zu ihrem Recht und durch jeden Schritt ihrer Pilgerreise auf der Erde zieht sie diejenigen Kombinationen von Umsänden an, die sich selbst enthüllen und die Spiegelungen ihrer eigenen Reinheit, Unreinheit, ihrer Stärke und Schwäche sind.

Die Menschen ziehen nicht das an, was sie wollen, sondern das, was sie sind. Ihre Launen, Interessen und Ambitionen sind bei jedem Schritt behindert, aber ihre innersten Gedanken und Wünsche werden mit ihrer eigenen Nahrung genährt, sei sie übel oder gut. Die “Göttlichkeit, die unsere Erfolge formt”, ist in uns selbst. Nur der Mensch selbst legt sich Handschellen an. Gedanken und Handlungen sind die Gefängniswärter des Schicksals - sie setzen gefangen, während sie schlecht sind. Sie sind aber auch die Engel der Freiheit - sie befreien, indem sie edel sind. Der Mensch bekommt nicht das, was er sich wünscht und wofür er betet, sondern das, was er ehrlich verdient. Seine Wünsche und Gebete werden nur erfüllt und beantwortet, wenn sie mit seinen Gedanken und Handlungen übereinstimmen.

Was ist dann, angesichts dieser Wahrheit, die Bedeutung von “gegen die Umstände ankämpfen”? Es bedeutet, dass der Mensch ständig gegen einen äußeren Einfluss revoltiert, während er die ganze Zeit einen Grund im Inneren nährt und aufrecht erhält. Dieser Grund kann die Form eines bewusssten Mangels oder einer unbewussten Schwäche annehmen, aber was auch immer es sei, dieser Grund bremst die Anstrengungen seines Besitzers und ruft daher laut nach einem Gegenmittel.

Die Menschen sind bemüht ihre Lebenslagen zu verbessern, aber sie sind nicht bereit sich selbst zu verbessern und deshalb bleiben sie gefesselt. Der Mensch, der nicht vor einer “Selbst-Kreuzigung” zurückschreckt, kann niemals scheitern die Sache zu erreichen, die sein Herz begehrt. Das ist sowohl bei irdischen als auch bei himmlischen Dingen wahr. Sogar der Mann, dessen alleiniges Ziel es ist Wohlstand zu erwerben, muss darauf vorbereitet sein große Opfer zu bringen bevor er dieses Ziel erreicht. Das umso mehr der Fall, wenn er ein starkes und ausgegelichenes Leben führen möchte.

Hier ist ein Mann, der in kläglicher Armut lebt. Er ist sehr darauf bedacht, dass seine Umgebung verbessert wird und seine häusliche Bequemlichkeit steigt, und doch drückt er sich ständig vor seiner Arbeit und glaubt, dass er berechtigt ist seinen Arbeitgeber auf der Grundlage seiner unzureichenden Löhne zu betrügen. Ein solcher Mann versteht den einfachsten Ansatz dieser Prinzipien nicht, die die Grundlage für wahren Wohlstand sind. Er ist nicht nur völlig unvorbereitet, um sich aus seiner Armseligkeit zu erheben, sondern er zieht auch eine noch größere Armseligkeit an, indem er darin verweilt und faul, betrügerisch handelt.

Dort ist ein reicher Mann, der ein Opfer einer schmerzhaften und hartnäckigen Krankheit ist, die von Freßgier herrührt. Er ist bereit große Summen auszugeben, um davon loszukommen, aber er will seine maßlosen Essgewohnheiten nicht aufgeben. Es will seine Geschmackssinn mit kostbaren und unnatürlichen Lebensmittel befriedigen und gleichzeitig gesund leben. Ein solcher Mann ist völlig ungeeignet, um ein gesundes Leben zu führen, weil er den ersten Grundsatz der Gesundheit noch nicht gelernt hat.

Hier ist ein Arbeitgeber, der betrügerische Maßnahmen anwendet, um zu vermeiden die regulären Löhne zu bezahlen und glaubt durch niedrigere Mitarbeiterlöhne seine Gewinne zu steigern. Ein solcher Mann ist vollkommen untauglich für Reichtum und wenn er pleite geht, nicht nur finanziell, sondern auch beim Ruf, wird er die Umstände dafür verantwortlich machen ohne zu wissen, dass er der alleinige Urheber seines Zustandes ist.

Ich habe diese drei Fälle nur verwendet, um zu veranschaulichen, dass der Mensch der Verursacher seiner Lebensumstände ist (auch wenn das meistens unbewusst passiert) und dass er - obwohl er sich ein gutes Ende zum Ziel gesetzt hat - seine Durchführung ständig behindert, indem er Gedanken und Wünsche ermöglicht, die nicht mit seinem Endziel in Einklang stehen können. Es gibt weitere unzähliche solcher Fälle, aber ihre Nennung ist nicht notwendig, weil der Leser in seinem eigenen Leben die Auswirkungen der Gesetze der Gedanken zurückverfolgen kann, wenn er das möchte. Solange das nicht geschehen ist, können bloße äußere Umstände nicht als Basis für Schlussfolgerungen dienen.

Lebenumstände jedoch sind so kompliziert, Gedanken sind so tief verwurzelt und die Bedingungen für Glück variieren so sehr unter den Menschen, dass die gesamte seelische Verfassung eines Menschen (obwohl sie ihm bekannt ist) nicht allein von einem äußeren Standpunkt beurteilt werden kann. Ein Mensch kann in bestimmten Bereichen ehrlich sein und trotzdem Mangel leiden und ein Mann kann in bestimmten Bereichen unehrlich sein und doch Reichtum erwerben. Doch die Schlussfolgerung, dass ein Mensch wegen seiner teilweisen Ehrlicheit scheitert und dass ein anderer in Wohlstand lebt, weil er in manchen Bereichen unehrlich ist, ist das Ergebnis von einem oberflächlichen Urteil. Dieses nimmt an, dass der unehrliche Mensch fast vollständig lasterhaft ist und der ehrliche Mensch beinahe vollkommen rechtschaffen. Angesichts eines tieferen Wissens und größerer Erfahrung ist ein solches Urteil falsch. Der unehrliche Mensch hat möglicherweise einige bewundernswerte Tugenden, die der andere nicht besitzt und der ehrliche Mensch widerwärtige Laster, die beim anderen fehlen. Der ehrliche Mensch erntet die guten Ergebnisse seiner ehrlichen Gedanken und Handlungen, aber er bringt auch die Leiden seines lasterhaften Verhaltens über sich. Der unehrliche Mensch erhält ebenso seine Leiden und sein Glück.

Es ist für die menschliche Eitelkeit angenehm zu glauben, dass jemand wegen seiner Laster leidet. Doch solange ein Mensch nicht jeden kranken, hämischen und unreinen Gedanken aus seinem Geist ausgerottet und jeden sündhaften Makel von seiner Seele gewaschen hat, befindet er sich nicht einer Lage um zu wissen und zu erklären, dass seine Leiden das Ergebnis seiner guten und nicht seiner schlechten Eigenschaften sind. Und auf dem Weg dorthin wird er, lange bevor er diese oberste Perfektion erreicht hat, dieses Große Gesetz gefunden haben, das in seinem Geist und seinem Leben arbeitet, und das vollkommen gerecht ist und deshalb nicht Gutes für Schlechtes bzw. Schlechtes für Gutes geben kann.

Mit einem solchen Wissen wird er, wenn er auf sein eigene Dummheit und Blindheit zurückblickt, verstehen, dass sein Leben gerecht ist und war und dass alle seine vergangenen Erfahrungen, gute wie schlechte, die ehrliche Umsetzung seines sich entwickelnden und noch nicht entfalteten Selbst waren.

Gute Gedanken und Handlungen können niemals schlechte Ergebnisse produzieren; schlechte Gedanken und Handlungen können nie gute Resultate erzeugen. Das ist so selbstverständlich wie die Tatsache, dass aus Mais nur Mais entsteht, aus Nesseln nur Nesseln. Die Menschen verstehen dieses Gesetz in der Natur und arbeiten damit, aber nur wenige verstehen es in der geistigen und moralischen Welt (obwohl seine Anwendung dort genauso einfach und unbeirrbar ist) und sie benutzen es deshalb auch nicht.

Leiden sind immer die Auswirkungen von falschen Gedanken in eine bestimmte Richtung. Sie sind ein Anzeichen dafür, dass das Individuum nicht im Einklang mit sich selbst und dem Gesetz seines Wesens ist. Der alleinige und größte Nutzen von Leiden ist das Reinigen und Ausbrennen von allem, das nutzlos und unrein ist. Das Leiden endet für den, der rein ist. Es liegt kein Sinn darin Gold zu schmelzen nachdem die Schlacke entfernt wurde und ein vollständig reines und erleuchtetes Wesen kann nicht leiden.

Die Lebensumstände, denen ein Mensch leidend begegnet, sind ein Ergebnis seiner entsprechenden geistigen Verfassung. Die Umstände, die ein Mensch mit Glück begegnet, sind das Ergebnis seiner eigenen, im Einklang stehenden mentalen Verfassung. Glückseligkeit, nicht materielle Güter, ist die Maßeinheit für richtige Gedanken; Elend, kein Mangel an materiellen Gütern, ist die Maßeinheit von falschen Gedanken. Ein Mann kann verflucht und reich sein; er kann gesegnet und arm sein. Glück und Reichtum kommen nur zusammen, wenn die Reichtümer richtig und weise eingesetzt werden. Der arme Mann fällt ins Elend ab, wenn er sein Schicksal als Bürde sieht, die unrechtmäßig aufgezwungen wurde.

Mittellosigkeit und Schwelgerei sind die zwei Extreme des Elends. Sie sind beide gleichermaßen unnatürlich und das Ergebnis von geistiger Unordnung. Ein Mensch ist nicht richtig beschaffen, solange er nicht ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Wesen ist. Glück, Gesundheit und Erfolg sind die Folgen einer stimmigen Angleichung des Inneren mit dem Äußeren, des Menschen mit seiner Umgebung.

Ein Mann beginnt dann ein Mann zu sein, wenn er aufhört zu jammern und zu verunglimpfen und beginnt nach der versteckten Gerechtigkeit zu suchen, die sein Leben steuert. Während er seinen Geist an diesen regulierende Größe anpasst, hört er auf andere als Ursache seiner Lage zu beschuldigen und beginnt sich mit starken und edlen Gedanken aufzzubauen. Er hört auf gegen die Umstände anzukämpfen und beginnt sie zu benutzen, um ihm zu helfen schnellere Fortschritte zu machen und als ein Mittel, um die versteckten Kräfte und Möglichkeiten in ihm selbst zu entdecken.

Regeln, nicht Verwirrung, sind die bestimmenden Grundsätze im Universum; Gerechtigkeit, nicht Ungerechtigkeit, ist die Seele und das Wesen des Lebens. Rechtschaffenheit, nicht Verderbtheit, ist die formende und bewegende Kraft in geistigen Herrschaft der Welt. Deshalb muss der Mensch sich aufrichten, um herauszufinden, dass das Universum gerecht ist. Während dieses Vorgangs des Richten seiner Selbst, wird er einsehen, dass - während er seine Gedanken ändert und sie auf andere Dinge und Menschen richtet - die Dinge und Menschen sich nach ihm richten werden.

Der Beweis für diese Wahrheit befindet sich in jeder Person und sie erlaubt daher eine leichte Untersuchung durch systematische Selbstüberprüfung und Selbstanalyse. Lassen Sie einen Menschen seine Gedanken radikal verändern und er wird erstaunt sein über die schnelle Umwandlung und es wird Auswirkungen auf die materiellen Dingen in seinem Leben haben. Die Menschen denken, dass man Gedanken geheim halten kann, aber das ist nicht möglich. Sie kristallisieren schnell zu Gewohnheiten und Gewohnheiten verfestigen sich zu Zuständen.

Tierische Gedanken kristallisieren zu Gewohnheiten von Trunkenheit und Wolllust, die sich zu Zuständen von Elend und Krankheit verfestigen. Unreine Gedanken jeglicher Art kristallisieren zu entnervenden und verwirrenden Gewohnheiten, die sich zu ablenkenden und schädlichen Zuständen verfestigen. Gedanken von Angst, Zweifel und Unentschlossenheit kristallisieren zu schwachen, unmännlichen und unentschlossenen Gewohnheiten, die sich zu Zuständen von Mißerfolg, Bedürftigkeit und sklavischer Abhängigkeit verfestigen. Faule Gedanken kristallisieren zu Gewohnheiten von Unsauberkeit und Unehrlichkeit, aus denen Lebensumstände von Faulheit und Bettlerei entstehen. Haßerfüllte und verurteilende Gedanken verfestigen sich zu Gewohnheiten von Beschuldigung und Gewalt, die zu Zuständen von Verletzung und Verfolgung führen. Egoistische Gedanken aller Art kristallisieren zu Gewohnheiten von Selbstsucht, die sich zu Zuständen verfestigen, die mehr oder weniger peinlich sind.

Wunderschöne Gedanken aller Arten andererseits kristallisieren zu Gewohnheiten von Liebreiz und Güte, die sich zu warmherzigen und sonnigen Lebensumständen verfestigen. Reine Gedanken kristallisieren zu Gewohnheiten von Mäßigung und Selbstbeherrschung, die zu Zuständen von Ruhe und Frieden führen. Gedanken von Mut, Selbstständigkeit und Enstschlossenheit kristallisieren zu männlichen Gewohnheiten, die sich zu Zuständen von Erfolg, Überfluss und Freiheit verfestigen. Energische Gedanken kristallisieren zu Gewohnheiten von Sauberkeit und Fleiß, die zu Freundlichkeit führen. Vorsichtige und vergebende Gedanken kristallisieren zu Gewohnheiten von Sanftmut, die zu beschützenden und bewahrenden Umständen führen. Liebevolle und selbstlose Gedanken kristallisieren zu Gewohnheiten von Einfühlsamkeit, die sich zu Zuständen von wirklichem und dauerndem Wohlstand und wahrem Reichtum verfestigen.

Ein bestimmte Reihe von Gedanken, sei sie gut oder schlecht, bei der man verharrt, wird zweifellos Auswirkungen auf den Charakter und die Lebensumstände haben. Ein Mensch kann seine Umstände nicht direkt wählen, sondern er wählt seine Gedanken und formt dadurch indirekt seine Lebensumstände. Die Natur verhilft jedem Menschen zur Erfüllung der Gedanken, die er am meisten fördert, und ihm werden Gelegenheiten dargeboten, die seine schlechten und guten Gedanken an die Oberfläche bringen.

Lassen Sie einen Mann seine sündhaften Gedanken beenden und die ganze Welt wird ihm nachgeben und bereit sein ihm zu helfen. Lassen Sie ihn seine schwachen und kranken Gedanken beiseite legen und unzählige Gelegenheiten werden von allen Seiten auftauchen und seine festen Entschlüssen unterstützen. Lassen Sie ihn gute Gedanken fördern und kein trauriges Schicksal soll ihn treffen und an Elend und Schande binden. Die Welt ist Ihr Kaleidoskop und die verschiedenen Farbkombinationen, die sich bei jedem erfolgreichen Augenblick hervortun, sind auserlesene, angepasste Bilder Ihrer sich ständig verändernden Gedanken.

Quelle: Übersetzung "James Allen - As a Man Thinketh", 1000tipps.com

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Artikel über Gedanken » Wie der Mensch denkt, so ist er
Artikel über Gedanken

Wie der Mensch denkt, so ist er
15.12.2007 - 23:11 von Headmaster


- James Allen - As a Man Thinketh -

Gedanken und Charakter

Der Spruch „Wie ein Mensch in seinem Herzen denkt, so ist er“ bezieht sich nicht nur auf das gesamte Sein eines Menschen, sondern ist so umfassend, dass er alle Umstände und Sachverhalte seines Lebens mit einschließt.

Ein Mensch ist buchstäblich das, was er denkt, sein Charakter ist die gesamte Summe all seiner bisherigen Gedanken.

So wie sich die Pflanze aus dem Samen entwickelt und ohne diesen nicht bestehen könnte, entwickelt sich jeder Mensch aus dem versteckten Samen seiner Gedanken und ohne diese Gedanken wäre er nicht der, der er ist. Das trifft ebenso für so genannte „spontane“ und „unüberlegte“ Handlungen zu wie für die, die wohlüberlegt ausgeführt werden.

Die Tat ist die Blüte des Gedanken und Freud und Leid sind seine Früchte; der Mensch erntet somit sowohl die süßen wie auch die bitteren Früchte seiner eigenen Lebensführung.

Gedanken im Geist haben uns erschaffen. Was wir sind, wurde durch unsere Gedanken ausgearbeitet und geformt. Wenn die Seele eines Mannes böse Gedanken hat, so folgt darauf unausweichlich großes Leid. Wenn jemand die Reinheit der Gedanken pflegt, folgt ihm Freude, so wie sein eigener Schatten.

Der Mensch ist etwas nach Gesetzen Gewachsenes, nicht etwas, das künstlich geschaffen wurde und Ursache und Wirkung sind im unsichtbaren Reich der Gedanken ebenso unumgänglich und unbeirrbar wie in der Welt der sichtbaren und materiellen Dinge. Ein großmütiger und gottgleicher Charakter ist nicht das Produkt des Zufalls oder der Gunst, sondern das natürliche Ergebnis der ständigen Bemühung zum richtigen Denken, die Wirkung einer langgehegten Verbindung mit gottähnlichen Gedanken. Ein unedler und roher Charakter ist nach denselben Gesetzen das Ergebnis von schlecht gehegten Gedanken.

Der Mensch wird von sich selbst gemacht oder nicht-gemacht; im Arsenal der Gedanken schmiedet er die Waffen, mit denen er sich selbst zerstört; er gestaltet auch die Werkzeuge, mit denen er für sich traumhafte Villen der Freude, der Stärke und des Friedens baut. Durch die richtige Wahl und den richtigen Einsatz des Geistes erhebt sich der Mensch zur himmlischen Perfektion; durch den Missbrauch und die falsche Anwendung des Geistes steigt er unter das Niveau des Tieres hinab. Zwischen diesen zwei Extremen gibt es viele verschiedene Grade des Charakters und der Mensch ist ihr Schöpfer und Meister.

Von all den schönen Wahrheiten, die die Seele betreffen und die in unserer Zeit an die Öffentlichkeit gelangt sind, ist keine erfreuender oder fruchbarer an himmlischer Verheißung und Glauben als die, dass der Mensch der Gebieter seiner Gedanken ist, der Former seines Charakters und der Schöpfer und Former von Bedingung, Umgebung und Schicksal.

Als ein Wesen von Macht, Intelligenz und Liebe und als der Herr seiner eigenen Gedanken enthält der Mensch den Schlüssel zu jeder Situation in ihm selbst, ebenso wie die umformenden und erneuernden Mittel, mit denen er sich zu dem machen kann, was er sein will.

Der Mensch ist immer der Herr seiner selbst, sogar in seinem schwächsten und verlassensten Zustand; aber in seiner Schwäche und seinem Zerfall ist er der dumme Herr, der seinen “Haushalt” schlecht regiert. Wenn er beginnt über seinen Zustand nachzudenken und sorgfältig nach dem Gesetz sucht, nach dem sein Wesen errichtet wurde, dann wird er ein weiser Herr, der seine Energien mit seiner Intelligenz in Einklang bringt und seine Gedanken auf fruchbare Ergebnisse richtet. Zu einem solchen bewussten Herr kann man nur werden, indem man in sich selbst die Gesetze der Gedanken entdeckt. Diese Entdeckung hängt vollständig von Fleiß, Selbstanalyse und Erfahrung ab.

Nur durch langes Suchen und Graben werden Gold und Diamanten erhalten und der Mensch kann jede Wahrheit, die mit seinem Wesen verknüpft ist, finden, wenn er bereit ist tief genug in der Mine seiner Seele zu graben. Dass er der Former seines Charakters, der Gestalter seines Lebens und der Schöpfer seines Schicksals ist, kann er unfehlbar beweisen, indem er seine Gedanken beobachtet, kontrolliert und verändert, ihre Auswirkungen auf sich selbst, auf andere und auf sein Leben und seine Lebenslagen ausfindig macht. Er muss die Ursache und Wirkung durch geduldiges Üben und Untersuchen verknüpfen und jede seiner Erfahrungen nutzen, selbst die trivialsten und alltäglichsten Ereignisse, um ein Mittel zur Erlangung von Wissen über sich selbst zu finden, welches zu Verstehen, Weisheit und Macht führt. Auf diese Weise ist das Gesetz allgemeingültig, denn “wer da suchet, der findet, und wer da anklopft, dem wird aufgetan.” Nur durch Geduld, Übung und unaufhörliche Hartnäckigkeit kann ein Mann durch die Tür zum Tempel des Wissen treten.

Quelle: Übersetzung "James Allen - As a Man Thinketh", 1000tipps.com


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Artikel über Gedanken » Schlecht fühlen mit positivem Denken
Artikel über Gedanken

Schlecht fühlen mit positivem Denken
07.12.2007 - 20:10 von Headmaster


Denk doch mal positiv! Diese beliebte Aufforderung kann auch nach hinten losgehen, haben US-Psychologen herausgefunden. Gerade Menschen mit einem wenig ausgeprägten Selbstbewusstsein, denen Autosuggestion eigentlich helfen soll, profitieren nicht davon. Im Gegenteil.

Autosuggestion soll wahre Wunder bewirken. Man müsse sich nur auf Sätze wie "Ich bin eine liebenswerte Person" konzentrieren, und schon gelinge das Leben, empfehlen diverse Ratgeber. Doch das sogenannte positive Denken kann auch kontraproduktiv sein. Ausgerechnet Menschen mit einem schwachen Selbstbewusstsein, denen die Technik eigentlich helfen soll, hilft es nicht, wenn sie sich immer wieder einreden, eine liebenswerte Person zu sein.

Sie fühlen sich sogar schlechter als ohne die Selbstsuggestion, wie US-Psychologen jetzt nachgewiesen haben. Besser sei es, sich auf ganz konkrete Eigenschaften der Betroffenen zu konzentrieren und statt stark verallgemeinerter Statements diese hervorzuheben, schreiben Joanne Wood von der University of Waterloo und ihre Kollegen im Fachmagazin " Psychological Science".
Die Forscher analysierten in ihrer Studie Aussagen, die laut einer Reihe von Ratgeberbüchern das Selbstbewusstsein stärken und eine positive Einstellung zum Leben fördern sollen. Daraus wählten sie gezielt den Satz "Ich bin eine liebenswerte Person" aus, weil die Fähigkeit, sich selbst zu lieben, ein wesentlicher Bestandteil eines guten Selbstbewusstseins ist. In einer Reihe von Tests untersuchten sie dann, ob und wie die Aussage die Stimmung und die Gefühle von Freiwilligen beeinflusste.

Dazu teilten sie die Teilnehmer in eine Gruppe mit großem und in eine mit eher wenig ausgeprägtem Selbstbewusstsein ein. Beide Gruppen bekamen dann unter anderem die Aufgabe, ihre Gedanken und Gefühle zu Papier zu bringen, Fragen zu beantworten und anzugeben, ob sie gerne an verschiedenen angenehmen Aktivitäten teilnehmen würden. Ein Teil der Probanden hörte dabei alle 15 Sekunden einen Gong und sollte sich dann jeweils selbst den Satz "Ich bin eine liebenswerte Person" vorsagen.
Die Auswertung zeigte: Bei den Teilnehmern mit gering ausgeprägtem Selbstbewusstsein verschlechterte das Aufsagen des Satzes messbar die Stimmung, den Optimismus und die Bereitschaft, an Aktivitäten teilzunehmen. Leute mit gutem Selbstbewusstsein profitierten dagegen zwar leicht von der Autosuggestion, der Effekt war jedoch nicht besonders ausgeprägt.

Die Forscher deuten das Ergebnis so: Vermutlich habe der Satz bei denjenigen, die ohnehin schon an sich zweifelten, Beispiele des eigenen Verhaltens ins Gedächtnis gerufen, die überhaupt nicht der Aussage entsprachen. Eine solche Aussage könne Diskrepanzen zwischen dem eigenen Verhalten und intern angestrebten Standards hervorheben, etwa "Ich bin zwar liebenswürdig, aber nicht so liebenswürdig, wie ich sein könnte". Dazu komme noch, dass Menschen dazu neigten, an einem einmal geschaffenen Selbstbild festzuhalten, selbst wenn es negativ sei. Dadurch entstehe unbewusst ein Widerstand.
Das Fazit der Forscher: Die Ergebnisse zeigten, dass gerade diejenigen, die eine Verbesserung ihres Selbstwertgefühls am nötigsten bräuchten, am wenigsten von derartigen Techniken profitierten. Es sei konstruktiver, konkretere Aussagen zu verwenden, die dem eigenen Charakter entsprechen wie etwa "Ich bin gut darin, schöne Geschenke auszusuchen", als sehr allgemeine Formulierungen wie "Ich bin eine großzügige Person".

Quelle: lub/ddp, spiegel.de
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Artikel über Gedanken » Denken Sie etwas Anderes und Sie erleben etwas Anderes
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Denken Sie etwas Anderes und Sie erleben etwas Anderes
15.11.2007 - 20:45 von Headmaster


Stellen Sie sich vor, sie wären ein Geist

Als Geist hätten Sie eine erstaunliche Eigenschaft: Alles, was Sie im Moment denken, wird sofort wahr. Sie denken an Miami. Und schwups, sind Sie in Miami. Sie denken mit einer schönen Frau zusammen zu sein und schwups sind Sie mit einer schönen Frau zusammen. Sie denken an einen Lottogewinn und schwups haben sie einen Lottogewinn. Sie denken dass Ihnen jemand das Auto klauen könnte und schwups wird das Auto geklaut, Sie denken dran, dass Ihnen jemand untreu gewesen ist, schwups wird Ihnen wieder jemand untreu, Sie denken dran, dass Sie hoffentlich Ihre Arbeit nicht verlieren, schwups haben Sie ihre Arbeit verloren. Alles was Sie denken, ob positiv oder negativ, wird sofort manifestiert.

Und jetzt das Geheimnis: Die wahre Welt, in der wir leben ist genau so aufgebaut. Mit zwei Unterschieden: erstens, Sie müssen den Gedanken oft genug wiederholen und intensiv genug denken und zweitens, die Manifestierung ist nicht unmittelbar, sondern dauert Wochen, Monate, manchmal Jahre. Weil Sie aber so zeitverzögert kommt, denken wir Menschen, unser Denken hat keinen Einfluss auf das, was uns da tagtäglich so passiert. Aber es ist umgekehrt: alles was in unserem Leben passiert, haben wir durch unser Denken dort hineingezogen. Denken Sie etwas anderes und Sie erleben etwas anderes.

Wenn Sie einen simplen Eisenstab nehmen und reiben ihn über einen Magneten, und Sie machen das immer wieder, immer wieder, immer wieder.... dann wird dieser Eisenstab irgendwann selber magnetisch und zieht plötzlich anderes Metall an. Und genau so ist es mit Ihren Gedanken: Wenn Sie den ein und den selben Gedanken immer wieder, immer wieder, immer wieder ... wiederholen, dann werden Sie selber "magnetisch" und Sie ziehen plötzlich Ereignisse, Begebenheiten, Begegnungen, "Zufälle" an, die mit diesem einen Gedanken zu tun haben.

Positive Gedanken manifestieren positive Ereignisse in Ihrem Leben. Negative Gedanken manifestieren negative Ereignisse in ihrem Leben. Das Problem des Lebens sind aber unsere negativen Gedanken. Ich schätz mal das Verhältnis von negativen zu positiven Gedanken liegt im Durchschnitt der Menschen in unseren Breitengraden bei 7 zu 3.

Ein Mensch hat Ihnen einmal unrecht getan. Ständig holen Sie wieder diesen Gedanken dieses Unrechts in Ihr Hirn. Das Universum erkennt: Da ist jemand, der ständig an "Unrecht" denkt, und es schickt Ihnen weiteres Unrecht in Ihr Leben. Sie haben einen Gedanken, dass Ihnen etwas in der Zukunft passieren könnte. Das deutsche Wort dafür ist "Sorgen". Ständig holen Sie wieder diesen Gedanken dieser Gefahr in Ihr Hirn. Das Universum erkennt: Da ist jemand, der ständig diesen Gedanken hegt, und es schickt Ihnen die Manifestierung dieses Gedankens in Ihr Leben.

Das Universum will aber nicht, dass Sie Negatives in Ihr Leben ziehen. Das Universum will aus aller Kraft, dass Sie nur Positives erleben. Jetzt möchte ich Sie mit einer fantastischen Vorstellung betraut machen:

Stellen Sie sich vor, das Universum würde Ihnen eine Mitteilung schicken, jedes Mal wenn Sie einen falschen Gedanken denken. Dies, um Sie davor zu schützen, dass Ihnen in Ihrem Leben jemals Negatives passiert. Wäre das nicht wunderbar? Und jetzt die unglaubliche Botschaft: Diese Mitteilung gibt es! Dieser -Mechanismus ist in Ihnen eingebaut. Jeder von Ihnen hat ihn. Das Universum hat eine Apparatur in Sie eingebaut, die Ihnen untrüglich zeigt, ob das gerade ein für Sie nützlicher Gedanke war, oder ob er für Sie schädlich war. Schnallen Sie sich an:

Dieser Mitteilungsapparatur sind Ihre... negativen Gefühle!

Jedes, ausschliesslich jedes negative Gefühl ist nur ein Hinweis des Universums, dass Sie Ihre Gedanken sofort ändern sollen.

Wenn Sie sich schlecht fühlen hat das nur und ausschliesslich nur mit Ihren Gedanken in der Sekunde zu tun.

Wenn Sie sich jetzt aus welchem Grund auch immer schlecht fühlen, dann ändern Sie einfach sofort Ihre Gedanken und Sie werden erstaunt erleben, dass sich Ihr Gefühl ruckartig ändert. Machen Sie das, es klappt wirklich! Und Sie werden in Zukunft viel häufiger positive Ereignisse in Ihr Leben ziehen, Sie werden viel häufiger Positives erleben.

Wenn Sie sich schlecht fühlen, will das Universum Ihnen nur ein Hinweis geben, dass Sie gerade falsch denken! Der momentane Gedanke in Ihrem Kopf ist eine Lüge!

Wenn Sie enttäuscht sind, denken Sie gerade eine Lüge. Wenn Sie sich ärgern, denken Sie gerade eine Lüge. Wenn Sie sich einsam fühlen, denken Sie gerade eine Lüge. Wenn Sie Stress empfinden, denken Sie gerade eine Lüge. Wenn Sie sich Sorgen machen, denken Sie gerade eine Lüge. Wenn Sie Neid empfinden, denken Sie gerade eine Lüge. Wenn Sie Angst vor Zurückweisung haben, denken Sie gerade eine Lüge. Wenn Sie eifersüchtig sind, denken Sie gerade eine Lüge. Wenn Sie sich unsicher fühlen, denken Sie gerade eine Lüge....u.s.w. u.s.w. u.s.w.

Sobald Sie sich aus irgendeinem Grund schlecht fühlen, sagen Sie sich: "OK Universum, danke für den Hinweis. Was ich gerade gedacht habe, war gelogen! Ich denke jetzt anders" und Sie werden erleben, dass das negative Gefühl sofort verschwindet und ein Lächeln wird auf Ihr Gesicht gezaubert.

(Ich mache es inzwischen so, dass ich gar nicht konkret an den Gedanken arbeite, sondern ich geh vom Ziel aus: Ich sage meinem Hirn es muss so lange etwas ändern, bis die Gefühle wieder gut sind. Dann hab ich als Folge automatisch positive Gedanken.)

Probieren Sie das bitte unmittelbar aus. Es klappt wirklich.

Und dann tun Sie es bitte für den Rest Ihres Lebens ständig, ständig, ständig. Und nichts mehr wird so sein, wie es vorher war.

Quelle: Matthias Pöhm, www.rhetorik-seminar.ch
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Artikel über Gedanken » Krebs - Heilung durch Gedanken
Artikel über Gedanken

Krebs - Heilung durch Gedanken
01.11.2007 - 13:07 von Headmaster


Krebs - Heilung durch Gedanken - ein Erfahrungsbericht

Aus eigener leidvoller Erfahrung schreibe ich diese Zeilen. Sie sollen helfen, das unnötige Leiden all zu Vieler zu mildern und die Unversehrtheit von Körper, Seele und Geist wieder her zu stellen. Man stirbt nicht mehr an Krebs! Und doch: Mehr als 200 000 Menschen sterben jährlich an Krebs weil sie nicht aufgeklärt wurden. Vielen von ihnen könnte geholfen werden.

Mögliche Ursachen für eine Krebserkrankung
Der Ich-Verlust durch Anpassung um "jeden" Preis ist hier zu nennen. Die Folge sind schwere Depressionen und damit ist vielmals der Wunsch zu sterben verbunden.
Einige Jahre vor Beginn der körperlichen Symptome ist oft ein schicksalhaftes, negatives Erlebnis (Trauma) zu finden. Als Resultat von Unterdrückung und Schuldgefühlen und nicht gelebter Liebe kommt es zu einer Ansammlung frustrierender Gedanken und die Lebenseinstellung verändert sich hin zu Unlustgefühlen tec.
Nach langer destruktiver Einstellung zum Leben, seelischer Verletzungen und lang anhaltender Traurigkeit, fühlt sich der Mensch elementar unverstanden. Krebs ist Ausdruck nicht verstandener Liebe, Ich-Verhaftung. Krebs kann aus zehn bis zwanzig Jahre den Mund halten entstehen. Die Krankheit ist Symbol für den Zeitgeist. Anpassung um jeden Preis.

Meine eigene Krebserkrankung
Krebs ist eine Krankheit (Hilferuf) der Seele, die im Endstadium körperlichen Ausdruck sucht. Was heimtückisch heißt, war mir bis früher nicht so geläufig, wie ich es jetzt verstehe.
Etwas schleicht sich an; und wenn es erkannt wird, ist es (fast) zu spät. Vier Wochen vor meinem körperlichen Zusammenbruch wurde ich vor über 10 Jahren (gründlich?) untersucht und als gesund entlassen. Vergessen wurde nur Ultraschall und Röntgen!
Als ich dann Wochen später nachts um 3 Uhr mit Blaulicht ins Krankenhaus eingeliefert wurde, brachte man mir schonend bei, daß ich Krebs im letzten Stadium hatte. Metastasen im ganzen Körper, dazu im Bronchialbereich eine faustgroße Geschwulst, die mir das Atmen schwer machte. In einer Uniklinik wurde nach ausführlichen Untersuchungen meinen Angehörigen gesagt, daß bei diesem Schweregrad keine Hoffnung bestünde die Krankheit zu überleben.
Dieses Todesurteil zu akzeptieren kam mir jedoch nicht in den Sinn. Zu viel wusste ich von der Möglichkeit mit der Macht des Glaubens, mit der "Kraftzentrale Unterbewußtsein" wieder gesund zu werden. Ich wußte, daß der rechte Glaube immer stärker ist als Logik/Verstandeswissen und oft über das Latein der Schulmedizin hinaus geht. Krebs - lediglich symptomatisch zu behandeln, ist ein eher schwieriges Unterfangen und der Ausgang ist in drei viertel der Erkrankungen tödlich bzw. es kommt in den folgenden Jahren zu einer Neuauflage der Grunderkrankung.

Die Kraft der Gedanken
Gedanken lösen biochemische Vorgänge aus, die Botschaften des Gehirns durch den Körper senden. Unsere Einstellung gegenüber unserem Körper, gegenüber Krankheit und Gesundheit wird heute noch weitgehend von der Vorstellung bestimmt, daß der Körper eine Art Maschine ist, die unabhängig von Geist und Emotionen, funktioniert. Diese sonderbare Idee geht davon aus, daß der Mensch aus zwei streng getrennten Bereichen besteht, die sich im Prinzip nicht gegenseitig beeinflussen.
Wie sehr dieses Konzept an der Wirklichkeit vorbeigeht, haben die amerikanischen Krebstherapeuten Carl und Stephanie Simonton gezeigt. Sie erzielten bei den Patienten ihrer Klinik mit Meditation, Visualisierungsübungen, positivem Denken und einer spirituellen Lebensführung eine Verdoppelung der Lebenserwartung. Wer genesen will, kann lernen sich über die guten Gründe klarzuwerden, um derentwillen es sich lohnt am Leben zu bleiben. Am wichtigsten aber sind Übungen im kreativen Visualisieren und positivem Denken, mit denen das Immunsystem gezielt dabei unterstützt wird, mit den wuchernden Krebszellen selbst fertig zu werden. Die Erkenntnis, daß zwischen dem Immunsystem und dem geistig-emotionalen Leben eines Menschen eine enge Verbindung besteht, ist für den Umgang mit Krebs von lebenswichtiger Bedeutung. Gedanken lösen biochemische Vorgänge aus, die Botschaften des Gehirns durch den Körper senden.

So wurde ich wieder gesund
Ich begann, nach den seelischen Gründen meiner Erkrankung zu suchen, holte mir Therapeuten in das Krankenhaus und analysierte, philosophierte, was Krebs im Allgemeinen und für mich im Besonderen zu bedeuten habe.
Ich imaginierte (visualisierte), stellte mir vor, dass weiße Ritter auf weißen Pferden, gegen schwarze Ritter auf schwarzen Pferden kämpften. Die weißen Ritter symbolisierten die weißen Blutkörperchen, die sogenannte Polizei oder das Immunsystem des Körpers. Ich versetzte mich stundenlang in einen Bewusstseinszustand, indem ich glauben konnte bald wieder gesund zu sein!
Ich "reinigte" meinen Augiastall (Unterbewußtsein) von Altlasten, das heißt von Vorbehalten, Groll, Wut, Ärgernissen und so weiter.
Ich lernte, innere Bilder zu sehen und sie mit in den Schlaf zu nehmen. Ich "sah", wie ich gesund und munter Ball spielte.
Meiner religiösen Einstellung entsprechend, kommunizierte ich mit Gott. Es war ein über Tage nicht enden wollender Dialog des Geschöpfes Erhard Freitag mit seinem Schöpfer. Wochenlang hörte ich mein eigenes Subliminal-Kassetten-Programm. Ich gelobte, ein besserer Mensch zu werden und erreichte eine grundlegende innere Wandlung. Vor mir stand ein Heiligenbild und half mir zu glauben, an was noch nicht war, damit es werden konnte.

Das möchte ich Ihnen raten
Lassen Sie es von nun an gar nicht erst soweit kommen, daß bei Ihnen eine "unheilbare" Krankheit diagnostiziert wird. Sie haben Ihr Schicksal weitesgehend in der Hand. Denken, fühlen und handeln Sie positiv und Sie haben mit Pleiten, Pech und Pannen nichts mehr im Sinn. Selbst wenn schulmedizinisch wenig (keine) Hoffnung besteht, suchen Sie einen guten alternativen-ganzheitlich arbeitenden Arzt und vertrauen Sie auf die Macht Ihres Unterbewußtsein. Die Macht Ihrer Gedanken kann mithelfen, alles zum Guten wenden und Sie wieder gesunden lassen.
Der Theologe Dr. Joseph Murphy beschrieb in seinem Buch "Die Macht Ihres Bewußtseins" folgende Methode: "Als ich selber an Hautkrebs erkrankt war, sorgte ich mehrere Male am Tag für völlige geistige und körperliche Entspannung. Wie im autogenen Training entspannte ich mich und suggerierte mir: Herz und Lunge sind entspannt, mein Kopf ist entspannt, mein ganzes Wesen und Sein ist völlig gelöst. Die Vollkommenheit Gottes findet nun Ausdruck durch meinen Körper.
Die Vorstellung völliger Gesundheit erfüllt jetzt mein Unterbewußtsein. Gott schuf mich nach einem vollkommenen Bild, und mein Unterbewußtsein schafft nun meinen Körper von neuem - in völliger Übereinstimmung im Geiste Gottes".
Nach etwa fünf Minuten fiel er dann gewöhnlich in einen schlafähnlichen Zustand, aus dem er nach einer Stunde erholt wieder erwachte. Seinem Unterbewußtsein gelang es in kurzer Zeit die Vorstellung seiner Gesundheit zu manifestieren. Er wurde wieder gesund.

Auch Sie haben die Kraft, genauso zu verfahren, wenn bei Ihnen einmal Not am "Manne" ist. Ich bin von der Heilungsmöglichkeit durch geistige Kraft überzeugt weil ich sie am eigenen Leib erfahren durfte. Ich habe so viele Geist-Heilungen erlebt, daß ich auch Ihnen an Ihr Herz legen möchte zu glauben, daß Wunder geschehen, wenn Sie einmal eines Wunders bedürfen.

Setzen Sie die Kraft Ihrer Imagination zur Unterstützung der körperlichen Abwehrkräfte ganz gezielt ein (Dr.Simonton-Methode). Aus Zeitgründen sollten Symptom- und Ursachenbehandlung gleichzeitig erfolgen. Krebs ist ein Zeitzeichen, Symbol der Evolutionsstufe der Menschheit. Er signalisiert die Unfähigkeit, den Sinn des Seins zu erkennen und zu leben. Krebs zeigt den Egoismus des einzelnen gegenüber dem Ganzen und führt zum Ende von beidem.
Lernen Sie von heute an, diese bei Ihnen wohende "Macht" anzusprechen und gestalten Sie, indem Sie "Das Wort sprechen" in eigener Regie, Ihre eigene neue Welt. Sie können sich selbst suggerieren, daß Ihnen warm ist. Sie können sich suggerieren, daß Sie erfolgreich sind, daß Sie gesund sind oder was immer Sie möchten.
In allen von uns, im tiefsten Grunde unseres Wesens, wartet die All-Weisheit darauf, uns unsere Wünsche zu erfüllen, was auch immer es sein mag. Es ist bei sachgerechter Vorgehensweise sehr wohl möglich, das Leben in eigener Regie zu gestalten und zu erreichen, was immer Sie sich wünschen.

Der Autor:
Erhard F.Freitag, Heilpraktiker, Hypnosetherapeut, Buchautor und Seminarleiter. Seit mehr als 20 Jahren beschäftigt er sich mit dem Thema "Positiv denken, fühlen und handeln".
www.efreitag.com

Auszug aus Quelle: Zeitschrift "Grenzenlos" von Erhard F.Freitag.
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Artikel über Gedanken » Die Wissenschaft vom Gesetz der Anziehung
Artikel über Gedanken

Die Wissenschaft vom Gesetz der Anziehung
30.10.2007 - 19:03 von Headmaster


Die Wissenschaft vom Gesetz der AnziehungGesetz der Anziehung

Es gibt Zeiten, da gehen wir mit offenem Herzen durch die Welt und mit dem Gefühl, alles ist gut. Und tatsächlich ist es dann so. In anderen Momenten scheint alles schief zu gehen und gleich darauf noch schiefer.

Das Gesetz der Anziehung ist kurz und bündig auf den Punkt zu bringen: Ich ziehe all die Dinge, Menschen und Situationen in mein Leben, denen ich Aufmerksamkeit und Energie gebe und auf die ich mich ausrichte, seien sie nun positiv oder negativ. Während Sie diesen Artikel lesen, werden Sie verstehen, warum und wie das passiert.

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass das, was Sie brauchen, Ihnen manchmal einfach in den Schoß fällt oder Sie durch einen völlig überraschenden Telefonanruf erreicht? Oder dass Sie jemandem auf der Straße begegnen, an den Sie gerade gedacht haben? Vielleicht haben Sie den perfekten Klienten oder Lebenspartner einfach nur deshalb getroffen, weil das Schicksal auf Ihrer Seite war und Sie sich zur rechten Zeit am rechten Ort aufgehalten haben. Solche Erlebnisse sind ein Beweis dafür, dass das Gesetz der Anziehung in Ihrem Leben am Werk ist.

Haben Sie schon von Menschen gehört, die sich früher oder später immer in einer schlechten Beziehung wiederfinden und sich ständig darüber beklagen, dass sie einfach immer dieselbe Art von Partnerschaft anziehen? Auch bei ihnen ist das Gesetz der Anziehung am Werk.

Wenn Sie das Gesetz der Anziehung beachten, werden Sie erfahren, warum wir solche Erlebnisse haben. Und was noch wichtiger ist: Sie werden entdecken, wie Sie das Gesetz der Anziehung mit mehr Bedacht einsetzen können. Sie werden fähig sein, alles anzuziehen, was Sie tun, wissen und haben müssen, damit Sie mehr von dem bekommen, was Sie wollen, und weniger von dem, was Sie nicht wollen. Und schließlich werden Sie den idealen Klienten haben, den idealen Job, die ideale Beziehung, den idealen Urlaub, die ideale Gesundheit und mehr Geld – kurz, alles, was Sie sich für Ihr Leben wünschen.

Es gibt eine physikalische Grundlage für das positive Denken und seine Wirkung auf das Gesetz der Anziehung. Wir kennen viele Formen von Energie: Atomenergie, thermische Energie, elektromotorische Energie, kinetische Energie und potenzielle Energie (auch unter der Bezeichnung Lageenergie bekannt). Energie kann niemals zerstört und auch nicht verschwendet, sondern nur umgewandelt werden.

Sie wissen vielleicht, dass Materie aus Atomen besteht und dass jedes Atom einen Kern hat (mit Protonen und Neutronen), um den die Elektronen kreisen. Diese Elektronen umkreisen den Atomkern auf festgelegten „Umlaufbahnen“ oder Energieebenen und garantieren damit die Stabilität des Atoms. Indem man Energie hinzufügt, kann man die Elektronen nun dazu bringen, sich auf „höhere“ Umlaufbahnen zu begeben. Und indem man Energie wegnimmt, bewirkt man, dass sie auf eine „niedrigere“ Umlaufbahn fallen.

Wenn Atome „ausgerichtet“ sind und es zu „Schwingungen“ kommt, erzeugen sie eine treibende Kraft, und zwar dadurch, dass sie alle in dieselbe Richtung ziehen. Das ist etwa so wie bei bestimmten Metallen, die durch Ausrichten ihrer Moleküle in eine Richtung magnetisiert werden können. Auf diese Weise entstehen positive (+) und negative (–) Pole. Das ist eine naturwissenschaftliche Tatsache. Hier sei nur soviel gesagt: Wenn wissenschaftlich erwiesen ist, dass es physikalische Gesetze gibt, deren Wirken auf einem Gebiet beobachtet und gemessen werden kann, dann gibt es höchstwahrscheinlich auf anderen Gebieten ähnliche Gesetze, selbst wenn deren Wirken momentan noch nicht messbar ist.

Sie sehen also: Bei dem Gesetz der Anziehung handelt es sich nicht um etwas aus der Luft Gegriffenes oder gar Magisches. Es ist schlicht ein Naturgesetz, nach dem sich jedes Atom Ihres Seins ständig richtet, ob Ihnen das bewusst ist oder nicht.

In der Schwingungswelt gibt es zwei Arten von Schwingungen – positive (+) und negative (–). Jede Stimmung und jedes Gefühl veranlasst Sie, eine Schwingung abzugeben, auszusenden oder anzubieten, und zwar entweder eine positive oder eine negative. Wenn Sie das Wörterbuch nach Worten durchsuchen, die ein Gefühl beschreiben, werden Sie all diese Wörter einer dieser beiden Kategorien zuordnen können. Sie beschreiben entweder Gefühle, die eine positive Schwingung erzeugen, oder Gefühle, die eine negative Schwingung hervorrufen. Jeder von uns sendet also entweder eine positive oder eine negative Schwingung aus.

In jedem Moment haben Sie eine Stimmung oder ein Gefühl. Die Stimmung oder das Gefühl, die oder das Sie in genau diesem Moment erleben, veranlasst Sie, eine negative oder positive Schwingung auszusenden.

Und hier kommt das Gesetz der Anziehung ins Spiel. Das Gesetz der Anziehung (universelle Energie um Sie herum, die den Gesetzen der Physik folgt) antwortet auf die Schwingungen, die Sie anbieten. Genau jetzt, in diesem Moment, stellt es sich auf Ihre Schwingung ein, indem es Ihnen noch mehr vom Gleichen gibt – im Positiven wie im Negativen.

Ein Beispiel: Wenn eine Person am Montagmorgen aufwacht und gleich ein wenig übellaunig und gereizt ist, sendet sie natürlich eine negative Schwingung aus. Und während sie diese Schwingung aussendet, antwortet das Gesetz der Anziehung und schickt dieser Person passend zu ihrer Schwingung noch mehr vom Gleichen. (Das Gesetz der Anziehung richtet sich immer nach Ihrer Schwingung – im Positiven wie im Negativen.) Diese Person steigt also aus dem Bett und stößt sich den Zeh, verbrennt ihren Toast, gerät in ein Verkehrschaos, und dann sagt ihr Klient auch noch den Termin ab. Schließlich sagt sie sich: „Das ist nicht mein Tag. Ich hätte im Bett bleiben sollen!“

Ein zweites Beispiel: Ein Geschäftsmann ist hell begeistert und voller Freude über einen riesigen Auftrag, den er gerade abgeschlossen hat. Natürlich sendet er entsprechend positive Schwingungen aus. Kurze Zeit später tätigt er ein weiteres ideales Geschäft. Er sagt sich: „Ich habe eine Glückssträhne!“

In beiden Fällen ist das Gesetz der Anziehung am Werk und sorgt dafür, dass sich alles entfaltet und zusammenfügt, was nötig ist, damit mehr von Gleichen geschehen kann – im Positiven wie im Negativen.

Sie können in jedem Moment sagen, ob die Schwingung, die Sie aussenden, entweder positiv oder negativ ist, einfach indem Sie die Gefühle identifizieren, die Sie gerade haben. Diese Gefühle bewirken, dass Sie eine bestimmte Schwingung aussenden, und in der Schwingungswelt gibt es nur zwei Arten von Schwingung: positive und negative.

Sie können von negativen auf positive Schwingungen umschalten, einfach indem Sie andere Worte und andere Gedanken wählen. Das ist so einfach wie sich zu fragen: „Was will ich wirklich?“ Um es noch einmal zu wiederholen: Wenn Sie über etwas sprechen, was Sie nicht wollen, und dann über etwas, was Sie wollen, ändern sich Ihre Worte. Da Sie nur eine Schwingung gleichzeitig aussenden können, ist es so, dass sich mit Ihren Worten auch die Schwingung ändert, die Sie aussenden. Einfach ausgedrückt: Wenn Sie auf eine andere Schwingung umschalten wollen, verändern Sie einfach die Worte, die Sie gebrauchen, und die Gedanken, die Sie denken.

Das Gesetz der Anziehung erinnert sich nicht daran, welche Schwingung Sie vor fünf Minuten, fünf Tagen, fünf Monaten oder fünfzig Jahren ausgeschickt haben. Es reagiert nur auf die Schwingung, die Sie in genau diesem Moment aussenden, und gibt Ihnen mehr vom Gleichen.

Quelle: Auszug Michael Losier, Buchautor "Meister werden in der Kunst des Lebens - das Gesetz der Anziehung" aus KÖRPER, GEIST UND SEELE (KGS) ein Veranstaltungsmagazin für Hamburg und Umgebung


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Artikel über Gedanken » Bärenstarke Gedanken
Artikel über Gedanken

Bärenstarke Gedanken
20.10.2007 - 15:37 von Headmaster


Jeder Mensch hat durch seine Gedankenkraft die Möglichkeit, sein Leben besser und schöner zu gestalten, aber die wenigsten wissen von diesen inneren Fähigkeiten und gebrauchen sie bewusst. Jeder einzelne von uns denkt mehrere zehntausend Gedanken pro Tag. Aber wer macht sich schon die Mühe, einmal zu überprüfen, wie viele davon aufbauend und inspirierend, wie viele negativ und pessimistisch sind? Für das eigene Wohlbefinden und die Gesundheit ist es allerdings sehr entscheidend, wie diese Frage beantwortet wird.

Mit einem kleinen Experiment lässt sich die Kraft der Gedanken leicht erleben. Wenn man sich intensiv an eine unangenehme Situation, an eine Krise erinnert, kann man ganz konkret Auswirkungen auf den Körper wahrnehmen. Vielleicht ist eine Enge in der Brust oder ein schnellerer Herzschlag spürbar, vielleicht kommt Trauer oder Wut auf. Allein eine Erinnerung, ein einziger Gedanke an diese negativ erlebte Situation, lässt den Körper so reagieren, als wäre das Erlebte wieder aktuell. Der Körper reagiert glücklicherweise genauso auch auf schöne Erinnerungen und aufbauende Gedanken. Wenn man sich an ein glückliches Erlebnis, ein Lob oder einen gelungenen Augenblick erinnert, steigen gleichzeitig ein angenehmes Gefühl oder ein Lächeln auf und der Körper entspannt sich. Gedanken wirken sich auf Körper, Geist und Gefühlsleben aus, weil eine enge Wechselwirkung zwischen Gedanken und Vorstellungen einerseits und dem körperlichen Befinden andererseits besteht. Das Unterbewusstsein reagiert auf Vorstellungen genauso wie auf tatsächlich Erlebtes. Diese natürliche Körperreaktion auf Gedanken gilt es, positiv für sich zu nutzen, indem Gedanken ernster genommen und bewusst formuliert werden.

Mit gezieltem Mentaltraining kann jeder sein Unterbewusstsein und seine Gedanken positiv beeinflussen und im Alltag zufriedener leben. Mentales Training dient der Bewältigung störender Gedanken, bietet sich zur Vorbereitung auf schwierige Situationen an und hilft bei der Lösungsfindung von Problemen. Negative und ungünstige Gedanken werden zugunsten konstruktiver Sichtweisen aufgegeben und dadurch kann sich die geistig-seelische Gesundheit verbessern. Der Alltag, aber auch Problem- und Leistungssituationen, können durch die mentale Vorbereitung leichter bestanden werden, eine größere innere Ruhe und seelische Ausgeglichenheit ist möglich. Natürlich lassen sich auch persönliche Ziele schneller erreichen, die individuellen Fähigkeiten besser nutzen und die eigene Motivation verbessern.

Stattdessen setzen sich etliche Menschen mit ihren Gedanken selbst unter Druck, entmutigen sich und erzeugen dadurch zusätzlichen Stress, anstatt sich mental zu stärken und zu unterstützen.

Gedanken sind starke Kräfte, die Energie geben oder nehmen können

Beispielsweise denken viele destruktiv, wenn sie meinen, ein anderer müsse sich anders verhalten, ein Vorhaben ginge schief oder sie könnten etwas nicht. Solche Gedanken und die damit verbundenen Gefühle wie Wut, Ärger oder Angst schwächen die Person und ihren Körper. Selbst wenn alles schief läuft und man eine ungünstige Situation absolut nicht ändern kann, hat man immer noch die Wahl, die eigene Betrachtungsweise, innere Einstellung und die eigenen Gedanken zu korrigieren. Dadurch nimmt man direkten Einfluss auf die Gefühle und das eigene Wohlergehen.

Die Gedankenkraft für sich positiv zu nutzen ist der Sinn der Affirmationen, einer Methode aus dem Mentalen Training. Unter Affirmationen werden positive Gedanken der Bejahung und Bekräftigung verstanden. Diese wirken im Unterbewusstsein, stärken den Glauben an die eigene Kraft, ersetzen langsam aber sicher destruktives Denken und unterstützen, Ziele zu erreichen. Häufig können aber negative Gedanken nicht einfach losgelassen werden. Glücklicherweise schafft es der Mensch jedoch nicht, zwei Dinge gleichzeitig zu denken. So hat man die Chance, einen negativen Gedanken durch einen konstruktiven, einen stärkenden zu ersetzen.

Affirmationen müssen korrekt formuliert sein. Dabei gilt es, folgende, grundlegende Regeln zu beachten:
Affirmationen werden immer in der Gegenwart geschrieben und kurz, knapp und konkret in der Ich-Form und als positive Aussage formuliert. Sie sind von anderen Personen unabhängig und ohne Vergleiche.

Es ist wichtig, dass das, was erlebt werden soll, so gedacht wird, als sei es bereits Realität. Mit Einfügungen wie „von Tag zu Tag mehr“ oder „immer mehr“ kann die absolute Behauptung der eigenen Empfindung angepasst werden. Entscheidend ist auch, dass es sich immer um eine positive Aussage handelt. Das bedeutet, dass eine Affirmation immer konkret das aussagt, wie es sein soll und nicht, wie es nicht sein soll! Die positive Formulierung ist deshalb so wichtig, weil das Unterbewusstsein in Bildern „denkt“ und diese verstärkt. Bei Verneinungen wird das gefördert, was eigentlich vermieden werden soll. Man sollte nicht „Ich bin nicht nervös“ denken, da im Unterbewusstsein ein Bild von Nervosität entsteht und dies bestärkt wird. Der Gedanke lautet stattdessen „Ich bin ruhig und gelassen“. Wie eine klare Bestellung an das Unterbewusstsein wird das benannt, was erreicht werden soll.

Diese Gedanken geben bärenstarke Kraft, wenn man sie liest, denkt oder ausspricht. Gedanken wie „Ich bin entspannt und vertraue mir.“, „Ich bin erfolgreich.“, „Ich bin ruhig und gelassen.“, „Ich bin einmalig und wertvoll.“ oder „Ich nutze meine Fähigkeiten.“ stärken das Selbstbewusstsein und helfen, das zu erleben und zu erreichen, was vorher undenkbar schien.

Wenn man nun seine aktuelle, persönliche Affirmation gefunden hat, gilt es, damit zu arbeiten. Sie sollte im Geiste oft wiederholt oder besser täglich mehrmals aufgeschrieben oder laut vorgelesen werden. Insbesondere negative Gedanken sind durch die Affirmationen zu ersetzen. Damit dieser Gedanke immer wieder ins Bewusstsein kommt und schließlich ins Unterbewusstsein übergeht, kann er auf Notizzetteln überall hingehangen werden, wo er nicht stört, aber oft gesehen wird, zum Beispiel im Portemonnaie, im Auto, am PC, im Schrank…. Dadurch bleibt die Bekräftigung präsent.

Ein guter Start in den Tag oder ein entspanntes Einschlafen hängt auch von der Qualität der Gedanken ab! Insbesondere die Phase unmittelbar vor dem Einschlafen oder direkt nach dem Wachwerden bietet sich daneben auch aufgrund des entspannten Zustandes an, um die Wirkung der Affirmationen zusätzlich zu verstärken.

Bei dieser Technik ist es nicht unbedingt notwendig, dass man an die Affirmationsaussage glaubt. Wichtiger ist ein ständiges Wiederholen der Affirmation, damit sie in das Unterbewusstsein gelangen kann. Dieses erkennt die Affirmation als wahr an und hilft effizient, das Gedachte zu verwirklichen. Hilfreich ist es natürlich, wenn die Botschaft beim Vorlesen oder Denken bejaht wird. Sehr wirkungsvoll ist es zudem, sich das Gedachte als bildhafte Vorstellung oder als inneren Film des Erreichten mit allen Sinnen vorzustellen, also zu visualisieren. Wie bei allen Dingen, macht auch hier die Übung den Meister. Gedanken auf das zu richten, was man sich wünscht und was man erleben möchte, muss eben auch trainiert werden.

Bärenstarke Gedanken zu denken, ist die Fähigkeit, Gedanken und Gefühle zum eigenen Vorteil selbst zu steuern und zu erweitern, um dann auch erleben zu können, welche Macht die Gedanken tatsächlich haben. Denken, Fühlen und Reden beeinflussen sich gegenseitig und haben letztendlich auch eine Wirkung auf andere Menschen und das gesamte Leben. Gerne wird gesagt, dass die Gedanken frei seien. Und tatsächlich darf jeder denken, was er will, aber die Folgen muss er selbst tragen.

Quelle: Saskia Baisch-Zimmer (Wellness- und MentalCoach sowie Kindermentaltrainerin) www.balance-online.de, die regionale Gesundheitszeitschrift
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