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Das eigene Leben als Spiegelbild der eigenen Gedanken

Unser Leben unterliegt vielen Gesetzen und Prinzipien, nach denen wir uns richten müssen - ob wir uns dieser Gesetze bewußt sind oder nicht.

Ein physikalisches Gesetz mag als Beispiel dienen :
"Das Gesetz der Schwerkraft besagt, daß Äpfel vom Baum nach unten fallen, nicht nach oben. Das ist so, ob wir das Gesetz der Schwerkraft kennen oder nicht."

Es gibt aber auch universelle Gesetze, die auf nicht-physikalischer Ebene arbeiten. Eins dieser universellen Gesetze ist das Gesetz der Anziehung. Es besagt ganz einfach, daß du in deinem Leben anziehst und erschaffst, an was du vornehmlich denkst - ob du es haben willst oder nicht.

Für lange Zeit war die Kenntnis dieses Naturgesetzes ein selbst-verständlicher Bestandteil des täglichen Lebens, bis es vor ein paar hundert Jahren in Vergessenheit geriet. Nur wenigen ‘Eingeweihten’ war es noch bewußt, unzählige Zitate von weisen und berühmten Persönlichkeiten, von da Vinci über Goethe bis Einstein, zeugen davon.

Diese Phase geht jetzt zu Ende und seit einigen Jahren werden viele natürliche Gesetzmäßigkeiten vom Schutt der Vergangenheit befreit. Das Gesetz der Anziehung (Law of Attraction) wird dabei zum Teil mit großem publizistischen Aufwand als Entdeckung eines ‘Geheimnisses’ gefeiert - der Film und das Buch ‘The Secret’ z.B. sind trotzdem eindrucksvolle und überzeugende Darstellungen des Prinzips von den enormen Möglichkeiten des positiven Denkens.

Nochmal :
Deine vorherrschenden Gedanken sind Energien, die aktiv das erschaffen, an was du vornehmlich denkst - ob du es haben willst oder nicht.

Solange du glaubst, daß du immer genug Geld haben wirst, um komfortabel zu leben, wirst du immer genug Geld dafür haben.

Wenn du die meiste Zeit Angst hast, überfallen zu werden, wirst du irgendwann überfallen.

Wenn du deine Mitmenschen wirklich respektierst, wird man auch Respekt vor dir haben.

Solange du dauernd beklagst, daß du einsam bist, wirst du keine Freunde oder Partner finden.

Dein Leben ist damit ein Spiegelbild deiner Gedanken.

Wie kann man dieses Wissen bewußt anwenden, um sein Leben so zu gestalten, wie man es haben möchte?

Wie kannst du aufhören zu manifestieren, was du nicht willst und anfangen, dich mit dem zu umgeben, was du wirklich willst?

Im Prinzip einfach dadurch, daß du weniger an das denkst, was du nicht willst und mehr an das, was du dir wirklich wünscht.

Indem du aufhörst, dauernd gegen etwas anzukämpfen, was dir nicht wünschenswert erscheint und dir öfter in Dankbarkeit vor Augen führst, wieviel Gutes und Schönes du schon hast im Leben.

Die Natur gibt dir immer mehr von dem, worauf du dich konzentrierst. Wenn du dich viel ärgerst, kriegst du mehr Ärger - wenn du dich viel freust, kriegst du mehr Freude.

Wir ziehen buchstäblich an, womit wir uns beschäftigen.

Zunächst sollten wir aber erkennen und akzeptieren, daß wir alle - jeder, ausnahmslos, jeden Tag - unser Leben schon jetzt mit unseren Gedanken gestalten. Unser gestriges Denken ist unser heutiges Leben.

Sobald wir selbst die volle Verantwortung für unser Leben übernehmen und weder anderen Menschen noch widrigen Umständen die Schuld geben für alles, was nicht klappt, wie wir es uns vorstellen - genau dann sind wir bereit, unsere Gedanken bewußt und gezielt für unsere ureigenen Wünsche einzusetzen.

Und wie macht man das?

Paul J. Meyer hat das am besten und prägnantesten zusammengefaßt, es gibt vier Kriterien für die erfolgreiche Anwendung :

“Alles was Du dir klar vorstellen,

leidenschaftlich wünschen,

aufrichtig glauben,

und wonach Du begeistert handeln kannst …

… muss unweigerlich geschehen.”

Das klingt einfach. Ist es auch : einfach … aber nicht leicht.

Es gibt inzwischen unzählige Bücher und Filme, die sich ausführlich mit den Hintergründen und der Umsetzung genau dieser Prozesse in die tägliche Praxis beschäftigen - es gibt viel Wissenswertes im Bereich des Persönlichen Wachstums.

Es ist wichtig, sich mit Ausdauer und unbeirrt so oft wie möglich mit diesen Fragen zu beschäftigen, um das Ziel im Auge zu behalten, Erfahrungen zu sammeln und wenn nötig seinen Kurs zu korrigieren.

Hier möchte ich die vier Eckpfeiler nur kurz anreißen :

Um dir klar vorstellen zu können, wie dein Leben aussehen soll, mußt du genau wissen, was du vom Leben haben willst, im Detail. So komisch das klingt : die meisten von uns wissen nicht genau, was sie wollen.

Sobald du dir genau vorstellen kannst, was du willst, mußt du es einem Test unterziehen und es dir auch über einige Zeit leidenschaftlich wünschen! Kein Problem, denkst du - aber die meisten unserer Wünsche sind Dinge, die andere sich wünschen oder schon haben, die für uns selbst aber nicht wirklich attraktiv genug sind, um lange zu überdauern oder uns groß dafür zu engagieren.

Sodann mußt du aufrichtig glauben, daß du das, was du erreichen willst, auch haben kannst. Leicht ? Mitnichten:
Wir alle werden mehr oder weniger heftig von Minderwertigkeits-komplexen, schiefen Denkmustern und falschen Vorstellungen geplagt, häufig unbewußt und in unserer Erziehung begründet, die uns vorgaukeln, daß wir nicht gut genug sind, um so etwas Tolles wirklich zu verdienen.

Und selbst, wenn wir die ersten drei Kriterien voll erfüllen - viele scheitern dann an der letzten Hürde, begeistert zu handeln, um sich ihre Wünsche zu erfüllen. Wir leben in einer physischen Welt, in der nur Aktion Resultate hervorbringt : die gebratenen Tauben fliegen uns nicht von selbst in den Mund.

Wenn wir aber alle vier Vorausetzungen über einen gewissen Zeitraum erfüllen, dann muß unweigerlich geschehen, was wir gedanklich schon erschaffen haben. Es ist Gesetz, ein Naturgesetz - man kann es nicht verhindern, selbst wenn man wollte.

Wir ziehen in unserem Leben all das an, auf was wir uns konzentrieren, unsere Aufmerksamkeit und Energie richten. ‘Similia similibus curantur’ sagte schon Samuel Hahnemann (1755-1843), der Begründer der klassischen Homöopathie : ‘Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt’.

Es gibt viele Methoden, Tricks und Konzepte, sein Denken in diese Richtung umzustellen - niemand schafft das über Nacht, aber auch Teilerfolge haben eine enorme Hebelwirkung. Wenn man die ersten Bestätigungen erfährt, gerät man zunehmend in einen Sog nach oben, der sich nur vorübergehend unterbrechen läßt, um besonders knifflige Hürden zu überwinden.

Quelle: http://www.berendlange.com, Paul J. Meyer
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