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Was ist ein Gedanke ?

Was ist ein Gedanke?

Nach meinen heutigen Wissensstand stelle ich mir einen Gedanken wie einen konzentrierten Energiepunkt vor. Dieser Energiepunkt beeinflusst durch seine Intensität, oder Größe das ihn Umgebende. Seine Auswirkungen werden deutlich, wenn der Zusammenhang mit unserem physischen Körper herangezogen wird.

Durch Experimente konnte nachgewiesen werden, dass Menschen kaltes Wasser als heiß und umgekehrt empfunden haben. Der 'Trick' lag darin, dem Gehirn allein den Reizfaktor des Gehörs zu geben. Die Testperson glaubte, was sie hörte und der Körper setzte die Informationen um.

Ähnlich wie der Ruß einer Kerze, bewirkt ein Gedanke allein nichts, was mit üblichen Methoden nachweisbar währe. Viele Kerzen, oder der Faktor Zeit, erschaffen aber eine Rußschicht, die dann mit einfachen Mitteln sichtbar wird. Genau so verhält es sich mit den Gedanken. Viele Gedanken, oder Wiederholungen schaffen ein Gedankenmuster, welches dann durch den Körper ausgedrückt wird (der Gang, die Haltung, Hornhaut an den Füßen, Hautbild, Krankheiten usw.).

Im Gehirn bilden sich durch die Veränderung von Gedanken neue Verbindungen, sogenannte feuernde Neuronen. Sobald ein Mensch etwas lernen will, sind diese sehr willkommen. Ab einem bestimmten Zeitpunkt aber, sind diese Verbindungen so 'festgefahren', dass für ein evtl. 'umdenken' sehr viel Energie aufgewendet werden muß (Renovierung). Durch die gewohnten Gedankengänge entstehen Gefühle von Sicherheit. Das, was gedacht wird, ist zur persönlichen Realität geworden, denn all seine durch das Netzwerk Gehirn gesteuerten Sinne geben entsprechende Signale ab. Das Gehör nimmt nur noch die Worte wahr, die 'ins Bild' passen, Ursache für viele Missverständnisse. Die Augen werden getäuscht, denn das Gesehene wird den Gedankenmustern entsprechend interpretiert. Die Emotionen vervollkommnen den Kreis der Illusion, denn durch die Erinnerung werden sie aktiviert! Der Mensch bewegt sich nun in einem Kreis der Gewohnheiten. Durch die Ermangelung neuer Reize, verliert er seine Aufmerksamkeit und verfällt der Routine.

Wie soll ein Mensch nun noch in der Lage sein, die Wahrheit zu erkennen?

Alles, was ihm Sicherheit gibt, worauf er sich in der Vergangenheit verlassen konnte, was sein Überleben sicherte, soll er nun loslassen und vertrauen? Der Mensch ist für mich ein Wunder, denn er ist tatsächlich fähig, genau d a s zu tun!

Damit die Bequemlichkeitszone verlassen wird, greifen unterstützend viele Mechanismen. Der Mensch betitelt sie je nach empfundenen Erleben als Schicksalsschlag, oder Glücksfall; auch das Altern, mit all seinen Begleiterscheinungen gehört dazu.

Ouelle: Auszug von Brigitte Naumann (www.leichteins.de)
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