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Kraft und Wirkung unserer Gedanken
12.02.2008 - 22:19

Die Kraft und Wirkung unserer Gedanken rückt mehr und mehr in den Fokus unserer Wissenschaft.

Der Wiener Quantenphysiker Anton Zeillinger zum Beispiel, ist sich sicher: Auch unsere Gedanken, die in der Summe das Bewusstsein ergeben, sind Energie, bestehen aus winzigen Informationseinheiten.

Diese unsichtbare Energie fließt durch den Körper wie Strom durch ein Kabel. Sie bilden eine Einheit. Doch es kann passieren, dass die Verbindung von Energie und Hülle unterbrochen wird:

Wenn sein Körper die Verbindung zum Bewusstsein kappt und seine Energie freigesetzt wird… Und plötzlich scheint die Vorstellung nicht mehr abwegig: Dann ist es sogar denkbar, dass Menschen diese Teilchen, die allesamt Bits of Information (Informationseinheiten) sind, auffangen wie Radiowellen. Mit der Einschränkung, dass nicht jeder die gleiche Wellenfrequenz empfängt, nicht jeder sein Bewusstsein in gleichem Maße auf weit entfernte Sender einstellen kann.

Placebo-Effekt

Der „Placebo-Effekt“, der in vielen Forschungen untersucht wird, gründet seine Heilwirkung auf die Gedanken des Glaubens und der Hoffnung.
Die Erwartungshaltung bewirkt reale Veränderungen im Körper des Menschen. Bis vor kurzem noch hätten viele Ärzte das Placebo-Phänomen verspottet, sagt Manfred Schedlowski vom Institut für Medizinische Psychologie des Universitätsklinikums Essen. „Jetzt aber sehen wir, dass es sich um eine hochspezifische Strategie des zentralen Nervensystems handelt. Ob es eine Scheinoperation, ein Medikament ohne Wirkstoff, eine Akupunktur, die Homöopathie oder eine der anderen alternativen oder esoterischen Heilmethoden, sie können dennoch höchst effektiv die Selbstheilungskräfte des Menschen mobilisieren wenn der Patient daran glaubt.

Einsam, verlassen, von Ängsten und Sorgen gequält?

Schauen wir uns um, wir leben heute in einer Zeit der rasanten Veränderungen. Alles Althergebrachte verliert anscheinend seine Gültigkeit. Wir fühlen, dass selbst, wenn alle möglichen wissenschaftlichen Fragen beantwortet sind, unsere Probleme des täglichen Lebens noch gar nicht berührt sind. Die materiellen Dinge stehen nach wie vor im Fokus unseres Daseins und verdrängen die Ehrfurcht gegenüber der Schöpfung. Es hat uns leichtsinnig gemacht. Nur das Denkbare beschäftigt unseren Geist. Zum Undenkbaren haben wir die Beziehung verloren. Wir haben es verlernt uns damit auseinanderzusetzen und nutzen deshalb auch nicht all die darin verborgenen Möglichkeiten unseres freien Geistes und die Macht unserer Gedanken. Und so wird die Welt immer verwirrender und komplexer. Die Ängste vor der Zukunft bereiten vielen von uns immer mehr Beklemmungen, die oft mit quälender Verzweiflung einhergehen. Eine unbestimmte Bedrohung, hervorgerufen durch real erlebte oder auch bloß vorgestellte, häufig nicht einmal voll bewusste Lebensbeeinträchtigungen, bedrückt uns unaufhaltsam. Und obgleich der Mensch immer aus der Problematik gelernt hat, fühlen sich immer mehr von uns einsam, verlassen, von Ängsten und Sorgen gequält, deprimiert, destruktiv, abhängig von der eigenen Unwissenheit sich selbst zu helfen.

Mehr als positives Denken

Das positive Denken, das gegenwärtig mehr eine Modeerscheinung ist, macht allein noch keinen Frühling. Erst wenn der Mensch begreift, dass er das ganze Spektrum der positiven Lehre berücksichtigen muss und daran glaubt, wird er es auch erleben. Denn aus dieser Lehre heraus empfangen Sie all die positiven Impulse, die Sie auf einen guten Weg bringen, wenn Sie sie beherzigen.

Warum sollten Sie diese Denkweise ablehnen? Wer will nicht seine Gesundheit, seinen Wohlstand, seine in ihn ruhenden Potentiale nachhaltiger für sich selbst und seiner Umwelt nutzen, wenn derjenige dadurch zu glücklicheren Lebensbedingungen findet? Es lohnt sich, darüber nachzudenken.

Wie ist nun die Wirkung der Gedanken zu beschreiben und warum ist das so? Den Ursprung und die Wirkung von freudigen oder traurigen Gedanken kennen wir, weil wir sie selbst initiiert haben und deshalb auch nachvollziehen können, wie alles in uns entsteht.

Freudige Gedanken stimmen uns freudig.
Traurige Gedanken stimmen uns traurig.

Was aber für freudige und traurige Denkvorgänge zutrifft, hat seine Gültigkeit auch für alle anderen Reflektionen, wie zum Beispiel Gedanken über Krankheit oder Gesundheit, Wohlstand oder Armut, Erfolg oder Misserfolg usw. Kranke Gedanken machen krank, gesunde machen gesund. Erinnern Sie sich nur an den Placeboeffekt, wonach der Mensch durch seine innere Kraft gesundheitliche Veränderungen erlebt. Oder wenn Sie sich immer vormachen, ein erfolgsloser Mensch zu sein und dann auch erfolglos bleiben, statt an sich selbst und an die Kraft Ihrer Gedanken zu glauben und sich auf den Erfolg zu programmieren - und ihn dann auch zu erleben.

Die Wirkung unserer Gedankengänge

Damit Sie ihre Möglichkeiten selbst erkennen, möchte ich Ihnen zunächst die Wirkung der Gedankengänge näher erklären.
Ihre Gedanken, die sich durch Ihr Denken, Ihre Gefühl und Ihre Intelligenz entwickeln, formulieren Ihre Ideen, Wünsche und Ängste und senden diese an Ihr Unterbewusstsein. All Ihre Denkvorgänge werden dort gespeichert. Ihr Unterbewusstsein aber ist wertneutral. Das heißt, es bewertet nicht ob Ihre gedanklichen Vorstellungen richtig oder falsch sind, sondern nimmt diese immer so auf, wie Sie sie formuliert haben. Ohne wenn und aber. Ihr Unterbewusstsein arbeitet niemals gegen Ihre Gedanken, und die Wirkung ist dementsprechend. Die Ursache ist, dass diese Denkinhalte unterhalb Ihrer aktuellen Bewusstseinsschwelle liegen und so Ihrer rationalen Kontrollierbarkeit entzogen sind. Sie nehmen die Dinge nicht mehr bewusst wahr. Erst wenn Sie beginnen, diese „innere“ Kontrolle durchzuführen, wodurch sie die Überwachung all ihrer geistigen Vorgänge beaufsichtigen und prüfen, heben Sie die Unkontrollierbarkeit Ihres Unterbewusstseins auf. Danach unterliegt es dann Ihren freien, geistigen Fähigkeiten, selbst die eigenen Maßstäbe Ihres Verhaltens zu bestimmen.

So ist es auch zu erklären, warum Sie immer das sind, was Sie denken, was Sie sind. Sie programmieren sich quasi selbst durch Ihre positiven und negativen Vorstellungen und erleben dann Ihre Welt demgemäß. Was wiederum bedeutet, dass die materielle, reale Welt immer ein Spiegelbild Ihrer Gedankenmuster darstellt. Wenn Sie nun diese ändern, verändert sich auch das Bild im Spiegel, mit anderen Worten: „ Ihr Leben, ihre Welt.“ Ist es nicht ein erstaunlicher Gedanke, dass Sie die Welt verändern können, indem Sie sich selbst verändern, indem Sie lernen, anders zu denken, zu handeln und zu leben?

So einfach dieses Prinzip auch ist, scheint es für die meisten von uns doch ein Problem zu sein, es zu akzeptieren. Wenn Sie aber Ihre Gedanken genau untersuchen, werden Sie mit Sicherheit negative Denkmuster entdecken, die mit Ihren positiven Gedanken im Wettstreit liegen. In dem Moment sagen Sie: „Ich möchte glücklich sein“, aber schon im nächsten Augenblick fallen Ihnen unzählige Gründe ein, warum Sie eigentlich unglücklich sein müssten. Sie haben Kopfschmerzen, der Rücken macht Ihnen Probleme, Sie werden nicht geliebt, die Kinder und der Beruf verursachen Stress, die Rechnungen stapeln sich, die Miete ist fällig usw. usw., und obwohl es Ihr Ziel ist, glücklich zu sein, zweifelt Ihr Verstand daran und arbeitet auf Hochtouren, um Ihnen das Gegenteil zu beweisen. Wer wird aus diesem Wettstreit als Sieger hervorgehen, wenn die negativen Argumente überwiegen und die positiven Denkmuster nur Ihren Vorstellungen entsprechen?

Kontrollieren Sie Ihre geistigen Vorgänge

Hier beginnt die Kunst des Denkens, die richte Formulierung der Denkvorgänge zu wählen, um sich so bewusst auf das Leben zu programmieren und dann auch zu erleben.

Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihre geistigen Vorgänge kontrollieren.

Verbannen Sie ihre negativen Gedanken aus ihrem Bewusstsein, denn dadurch verhindern Sie, dass sich diese in Ihnen ausbreiten und ihr Leben belasten. Konzentrieren Sie sich auf die positiven Aspekte, auf das, was Sie erreichen möchten und begeistern Sie sich dafür. Sie setzen dadurch Kräfte frei, die Ihre Vision verwirklicht. Es ist die Energie, die auf Grund Ihrer Gedanken entsteht und Ihnen hilft, dass zu erreichen, wonach Ihr Selbst strebt. Damit Sie Vertrauen zu dieser Behauptung aufbauen, möchte ich Ihnen dazu den physikalischen Vorgang erklären.

Um etwas zu glauben, verlangt unser Verstand nach Erklärung
Die Wissenschaft hat in ihrer physikalischen Ursachenforschung festgestellt, dass Gedanken eine subtile, komplizierte Form von Energien sind. Nun wissen wir aber aus der Physik, dass Energie sich nach ihrer Intelligenz zwar umwandelt, aber nie vergeht. Zweifelsfrei ist daher mit jedem Gedankengang ein energetischer Prozess verbunden, der von den Gefühlen und der Intelligenz der jeweiligen Gedanken geführt wird.
Stellen Sie sich die energetischen Prozesse, die durch Ihre Gefühle, Gedanken und deren Intelligenz entstehen, als Frequenzintervalle aus dem Gesamtspektrum der elektromagnetischen Wellen vor, die nach ihrer Intelligenz der gedanklichen Inhalte die dazugehörigen Wellenformen bilden, dann erkennen Sie auch die Ursache Ihrer negativen oder positiven seelischen und körperlichen Verfassung. Es sind die Gedanken von Freude, Zorn, Wut, Ärger, Hass, Liebe usw., die die jeweilige Wellenform in Ihnen produzieren, die sich dann in und außerhalb von Ihnen bemerkbar machen.
Sie verursachen das, was Sie mit Ihren Gedanken entwickelt haben und Ihr Körper und Ihre Seele sind die Leidtragenden, die alles das ausbaden müssen, was Sie unsinnigerweise gedacht haben.

Du bist – was du denkst – was du bist

Das ganze Geschwätz und Gedankengut rund um Elend, Krankheit, Missgunst und Verbrechen mindert Ihre Fähigkeit, gute Dinge herbeizuziehen. Es ist das Prinzip der Angst, um Gesundheit, Wohlbefinden und Erfolg zu verhindern. Wer will das schon? Dabei können Sie diese gewünschten Aspekte fast unbegrenzt steigern, wenn Sie sich mit gesunden und erfolgreichen Gedanken und Dingen umgeben. Es ist Ihre Phantasie, aus der die Realität entsteht, die Sie durch Ihre Gedanken verursachen.

Wenn Sie nun wissen, dass Ihre Denkweise Sie auch äußerlich prägt und dadurch auch Ihr Erscheinungsbild demzufolge in Mitleidenschaft zieht, dann erkennen Sie auch die Ursache, warum Ihre Mitmenschen Sie als liebenswert, sympathisch und anziehend empfinden oder als unsympathisch und abstoßend. Es sind die Wellenformen Ihrer Gedanken, die sich im Antlitz und der körperlichen Haltung Ihrer Person widerspiegeln und so von Ihrem Mitmenschen wahrgenommen werden. Das erleben Sie übrigens täglich in Ihrem Umfeld, wenn Sie darauf achten und darin finden Sie auch die Erklärung, was Gedanken bewirken und warum Sie damit behutsam und bewusst umgehen sollten.

Und so ist jeder geistiger Vorgang ein Baustein am Werden Ihres Schicksals - im Guten wie im Bösen. Ihre Gedanken formen ihr Antlitz und geben ihm sein persönliches Äußeres. Ihre Gedanken machen sie krank oder gesund. Sie bestimmen Ausdruck, Haltung und Gestalt ihres ganzen Körpers. Es ist ihre Aura, die durch ihre Gedanken entsteht und so zur Visitenkarte ihres Auftritts wird.

Jeder neue Tag ist ein köstliches Geschenk an uns

Jeder Tag ist ein Neuanfang in Ihrem Leben, der schon morgens von Ihren Gedanken beeinflusst wird. Meistens geschieht das unbewusst. Möglicherweise sind Sie mit dem verkehrten Bein aus dem Bett gestiegen, werden noch an einen Ihrer furchtbaren Träume erinnert, ärgern sich über die ungelösten Probleme von gestern, oder sind unzufrieden, weil alles nicht so läuft, wie Sie sich es vorgestellt haben. Und so beginnt der neue Tag.

Was glauben Sie, wie Sie von Ihren Mitmenschen wahrgenommen werden?

Wenn Sie morgens aufwachen, dann lassen Sie die unangenehmen Gedanken von gestern ruhen und freuen sich auf das Heute. Sie müssen nun nicht gleich vor Glückseligkeit an die Decke springen, oder einen Freudentanz aufführen. Freuen Sie sich einfach darüber, dass Ihnen bewusst geworden ist, wie wichtig es ist, den Tag mit frohen Gedanken zu beginnen, um das Heute so zu erleben. Wie wollen Sie sonst den neuen Tag genießen und erfolgreich abschließen?
Das Gestern können Sie ohnehin nicht mehr verändern, es ist Geschichte und das Morgen ist noch nicht geboren. Im Jetzt, im Heute treffen Sie Ihre Entscheidungen und gestalten so den Tag, woraus das Morgen hervorgeht.

Gehen Sie deshalb behutsam und bewusst mit Ihren Gedanken um, denn sie lenken die enorme Kraft Ihres Unterbewusstseins. Erst wenn Sie dadurch Ihre Erfahrung gemacht haben und nun wissen, was Sie durch Ihre Denkweise verursachen, werden Sie bewusster mit Ihren Gedanken umgehen. Wer sich mit dieser Denkweise noch nie beschäftigt hat, wird es zunächst schwer haben, Vertrauen darin zu finden. Wichtig ist, dass Sie selbst Ihre Erfahrungen sammeln, bevor Sie sich für oder gegen diese Lebensanschauung entscheiden. Lassen Sie sich auf Ihren geistigen Weg der Neuorientierung von anderen nicht irritieren, denn dadurch werden Sie leicht verunsichert und Ihre geistige Entwicklung der Bewusstseinserweiterung behindern.

Herrmann Friedrich Hansen © www.schriftsteller-hansen.de


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